Oberösterreich

"Muss was geschehen" – neue Proteste gegen Teuerung

Die Teuerung macht den Menschen immer mehr zu schaffen. Der ÖGB ruft jetzt zu tagelangen Protesten auf, die Regierung sei "untätig".
Peter Reidinger
07.10.2022, 12:00
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Beim Tanken, bei Strom und Gas, beim Einkaufen oder das Essen im Gasthaus. Alles wird teurer. Das setzt immer mehr Menschen finanziell extrem zu. Der Gewerkschaftsbund in Oberösterreich schlägt jetzt Alarm und ruft zu Protesten auf.

"Mit jedem Tag, an dem die Regierung beim Kampf gegen die Teuerung untätig bleibt, steigen die Preise und nehmen die Sorgen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu", so ÖGB-Landesvorsitzender Andreas Stangl am Freitag. Er kritisiert: "Einmalzahlungen wirken nur einmal, aber es ist zu befürchten, dass die Teuerung bleibt. Es muss jetzt endlich etwas geschehen, damit die Preise sinken und die Inflation gestoppt wird!"

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Woche voller Proteste

Von 10. Bis 14. Oktober soll es unter dem Motto "Preise runter" eine ganze Woche lang "öffentlichkeitswirksame" Protestaktionen geben.

Kernforderungen: Preisdeckel fürs Heizen, Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und Öffi-Tickets, Senken von Steuern auf Treibstoff, Mietenstopp

Die Kritik: "Außer Einmalzahlungen und Ankündigungen ist bisher zu wenig passiert". ,

Auf den "Preise runter!"-Demos in mehreren Städten Österreichs waren zuletzt über 30.000 TeilnehmerInnen.

"Der ÖGB vertritt in Oberösterreich rund 250.000 Mitglieder. Mit ihnen und mit allen, die die Teuerung hart trifft, wollen wir bei unseren öffentlichen Aktionen ins Gespräch kommen", so Stangl.

„"Wollen mit Betroffenen ins Gespräch kommen"“

"Gemeinsam lassen wir nicht locker. Die Teuerung ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Einmalzahlungen sind nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Gemeinsam mit den Beschäftigten kämpfen wir weiterhin für echte Entlastungen und einen Erhalt der Kaufkraft."