Der Regen hatte Bad Kleinkirchheim fest im Griff, als Bernhard Brink seinen Schlager "Blondes Wunder" auf die Bühne brachte. Doch statt sich über die nassen Bedingungen zu ärgern, lieferte der Sänger direkt danach einen der lustigsten Momente des Abends.
Kaum war der Auftritt vorbei, schnappte sich Moderator Marco Ventre den Schlagerstar zum Interview. Brink blickte gen Himmel und konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen: "Musste das jetzt gerade noch kommen."
Denn kurz vor der Live-Show herrschten noch hochsommerliche Temperaturen mit rund 30 Grad. Dann zog plötzlich ein Wolkenbruch über das Open Air.
Mit einem Augenzwinkern setzte Brink noch einen drauf: "Ich hab schon gedacht, mein Toupet schwimmt da gleich hinter der Bühne."
Ein Spruch, der nicht nur das Publikum zum Lachen brachte. Ventre konterte sofort charmant: "Du siehst immer noch blendend aus."
Neben dem Wetter wurde auch ein ernsteres Thema angesprochen: Brinks angekündigte Abschieds-Tournee. Viele Fans befürchten, den Schlagerstar bald nicht mehr live erleben zu können. Doch Brink gab Entwarnung.
Musik machen wolle er weiterhin. Lediglich die großen Tourneen in der bisherigen Form seien für ihn irgendwann genug. Von einem kompletten Bühnenabschied könne also keine Rede sein.
Zum Schluss wurde es sogar noch sportlich. Gefragt nach seinen Zukunftswünschen, verriet Brink einen ganz persönlichen Traum: "Deutschland wird gegen Österreich im WM-Finale spielen."
Nach Toupet-Witz, Regen-Drama und Fußball-Prognose war klar: Bernhard Brink ließ sich die Laune vom Wetter jedenfalls nicht vermiesen.