Er war bei den Olympischen Spielen 2018 am Start, wurde US-Meister im Slalom und Riesentorlauf. Sein größter Erfolg ist aber sein mutiges Outing.
Gegenüber der New York Times sagt der 29-Jährige: "Nicht sein zu können, wer ich bin, und als Profisportler nicht offen schwul sein zu können, hat meine Leistungen wirklich eingeschränkt."
Der US-Amerikaner beendete im Frühling 2019 seine Karriere, im Weltcup blieb ihm ein Top-30-Ergebnis verwehrt. "Ich hatte schlaflose Nächte, Panikattacken. Ich hatte ernsthafte Depressionen. All das musste ich vor meinen Teamkollegen und Trainern verstecken", so Roberts, der auch stets die Angst hatte, seine Sponsoren zu verlieren.
Als schwuler Mann würde man im Skirennsport nicht akzeptiert: "Dort ist alles sehr sehr männlich, aggressiv, kraftbasiert!"