TV-Comeback

"Mutter sieht zu" – emotionale Rückkehr von ORF-Legende

Die ORF-Pressestunde am Sonntag war geprägt vom großen Comeback von Hans Bürger. Im Live-TV lieferte die ORF-Legende private Einblicke.

Newsdesk Heute
"Mutter sieht zu" – emotionale Rückkehr von ORF-Legende
Hans Bürger feierte in der ORF-Pressestunde am Sonntag ein emotionales Comeback.
Screeenshot ORF

Der Schock bei ORF-Fans war groß, als bekannt wurde, dass Politjournalismus-Legende Hans Bürger nicht mehr in der "Zeit im Bild" auftreten darf. Umso größer war dann aber die Freude, als der Star-Journalist am Sonntagvormittag in der "Pressestunde" wieder im TV zu sehen war.

"Meine Mutter sieht zu"

Zu Gast war der SPÖ-Bundesparteivorsitzende Andreas Babler. Der SPÖ-Chef sprach im Interview über die inhaltlichen Positionen seiner Partei und offenbarte, dass er "kein Messias" sei, sondern vielmehr auf demokratische Strukturen innerhalb der Sozialdemokratie setze. So lauten die wirtschaftspolitischen Kernforderungen der SPÖ: Ein Mietpreisdeckel, eine Gaspreisbremse sowie die Senkung der Steuer auf Grundnahrungsmittel. 

Als der Politiker über die schrittweise Arbeitszeitverkürzung sprach, erwähnte er, dass bei dieser Thematik immer eine Grundskepsis da sei, es jedoch ein profitables Modell sie. Die letzten, die von einer solchen Maßnahme profitiert haben, seien Pensionisten gewesen, "die heute übrigens zuschauen", sagte Babler.

VIDEO: ORF-Legende Hans Bürger: "Meine Mutter schaut zu" (Minute 05:56)

Bürger, der seinen Posten als Ressortleiter der Innenpolitik an Klaus Webhofer abgeben musste, hakte ein und fügte hinzu: "Ich wollte nur sagen, es schauen uns nicht nur Pensionisten zu, die übrigens sagen, Sie reden immer so schnell. Heute bitte langsamer, auch für meine Mutter, die schaut zu. Sie hat gesagt, Sie reden immer so schnell", witzelte die ORF-Legende. Babler gab zu, heute bewusst etwas langsamer zu sprechen. 

ORF-Legende Bürger blieb auch bei seiner Comeback-Sendung kritisch. 
ORF-Legende Bürger blieb auch bei seiner Comeback-Sendung kritisch. 
Screenshot ORF

"Kommen Sie jetzt zu den Steuern?"

Kurzzeitig wurde die Politjournalismus-Ikone ungeduldig – und zwar beim Thema Vermögenssteuern. Babler, angesprochen auf die Frage, ob er dieses Konzept aufgegeben habe, verneinte dies und sprach in weiterer Folge über die Schwierigkeiten im Pflegepersonal. Er wolle die Arbeitsqualität verbessern und die Sorgen der Menschen ernst nehmen. Plötzlich wurde Bürger ungeduldig und forderte konkrete Antworten auf die Vermögensbesteuerung: "Kommen Sie jetzt noch zu den Steuern?", fragte er. Der SP-Chef konkretisierte daraufhin, dass es Gegenfinanzierungen – darunter eine Vermögenssteuer – brauche, um ebendiese Probleme zu lösen.

Kommen Sie jetzt noch zu den Steuern?
ORF-Legende Hans Bürger
forderte konkrete Antworten von Andreas Babler

VIDEO: Hans Bürger wird bei Babler-Antwort ungeduldig (Minute 02:07)

Die Bilder des Tages

1/56
Gehe zur Galerie
    <strong>19.07.2024: So viel zahlt das AMS an arbeitslose Afghanen und Syrer</strong>. Durch eine Anfrage von FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch kam nun ans Licht, <a data-li-document-ref="120048427" href="https://www.heute.at/s/so-viel-zahlt-das-ams-an-arbeitslose-afghanen-und-syrer-120048427">welche Summen das AMS an Menschen aus Drittstaaten auszahlt.</a>
    19.07.2024: So viel zahlt das AMS an arbeitslose Afghanen und Syrer. Durch eine Anfrage von FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch kam nun ans Licht, welche Summen das AMS an Menschen aus Drittstaaten auszahlt.
    Picturedesk; "Heute"-Collage

    Auf den Punkt gebracht

    • Hans Bürger feierte sein Comeback in der ORF-Pressestunde mit privaten Einblicken und humorvollen Bemerkungen über seine Mutter, während der SPÖ-Chef Andreas Babler über die Positionen seiner Partei sprach und Fragen zur Vermögensbesteuerung beantworten musste
    red
    Akt.