Mysteriöse UFO-Sichtungen sorgen in Wien für Aufregung

Am Freitag blickten unzählige Wiener in den Himmel, weil sie dort scheinbar eine fliegende Untertasse sahen. "Heute" klärt die Hintergründe auf.

Tausende blickten am Freitagnachmittag gespannt in den Wiener Himmel. Einige konnten nicht glauben was sie sahen, riefen Freunde und Bekannte an und fragten: "Siehst du das auch?"

Offensichtlich schwebte eine Art fliegende Untertasse am Horizont. Dutzende "Heute"-Leserreporter schossen mehrere Fotos von verschiedensten Standorten in der Stadt. Doch was haben die Wiener am besagten Freitag am Himmel gesehen? Waren es wirklich Ufos?

"Heute"ging den Sichtungen auf den Grund und fragte bei Ubimet-Experte Michele Salmi genauer nach. "Es handelte sich dabei um Linsenwolken, die auch Föhnwolken genannt werden. Diese bilden sich typischerweise in der Nähe von Gebirgsketten. Die Formation entsteht unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen durch eine Störung in der Strömung", erklärt der Meteorologe.

So entstehen "Linsenwolken"

Damit eine Linsenwolke überhaupt erst entstehen kann, muss genug Feuchtigkeit und Stabilität in der Luft sein. Dann mischen sich die verschiedenen Schichten nicht wie üblich zusammen, sondern steigen oder sinken als Föhnwolke. "In den letzten Tagen war das immer wieder der Fall. Durch den klaren Himmel konnte man die Wolkenformation also relativ gut sehen", so Salmi im "Heute"-Talk. Ufos waren es also auch diesmal nicht. 

Schräg, skurril, humorvoll, täglich neu! Das sind die lustigsten Leserfotos.

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