Das hatte sich wohl keiner so vorgestellt! Eigentlich sollte ein Ryanair-Flug am Freitag um 13.10 Uhr von Wien nach Mallorca starten – doch der Abflug verzögerte sich ordentlich. Der Grund: ein Junggesellenabschied, der völlig aus dem Ruder lief.
Schon am Flughafen dürfte die Stimmung bei einer Gruppe junger Männer ausgelassen gewesen sein – offenbar wurde beim Frühschoppen kräftig vorgeglüht. Doch einer der Party-Gäste hatte dabei wohl etwas zu tief ins Glas geschaut.
Nach dem Boarding wurde ihm plötzlich übel – und das mitten im Flugzeug. Der Mann griff noch schnell zu einem Beutel, doch das Drama nahm trotzdem seinen Lauf: "Da speibt einer im Flieger, geht scho!", schildert "Heute"-Leserreporter Marko die Szene.
Blöd nur, dass das Sackerl nicht standhielt und plötzlich riss. Der Inhalt verteilte sich daraufhin im Innenraum des Flugzeugs und sorgte für eine Situation, die man sich lieber nicht allzu genau vorstellen möchte.
Die Reaktion der anderen Passagiere ließ nicht lange auf sich warten: "Wir haben dann nur noch gesehen, wie sich die Leute rundherum plötzlich entfernt haben", erzählt Marko.
Für die Crew begann damit der wohl unangenehmste Teil des Tages: Putzen statt Abheben. Der Flieger musste erst gereinigt werden, bevor überhaupt an einen Start zu denken war. Die Folge: rund eine Stunde Verspätung.
Überraschend entspannt zeigte sich die Airline gegenüber der feiernden Truppe. Trotz des Zwischenfalls wurden die Männer laut Augenzeugen nicht aus dem Flugzeug geworfen. Sie durften die Reise nach Mallorca ganz normal antreten.
Bleibt nur die Frage, wie viel von diesem denkwürdigen Junggesellenabschied tatsächlich in Erinnerung bleiben wird. Denn während die Mitreisenden den Vorfall wohl so schnell nicht vergessen, könnte zumindest einer der Beteiligten mit gewissen Gedächtnislücken aufwachen.