Größtes Kriegsschiff der Welt

Nach 27 Jahren: Putins Flaggschiff vor Wiedereinsatz

Russland könnte sein größtes Kriegsschiff bald wieder einsetzen. Die "Admiral Nakhimov" hat nach jahrelanger Modernisierung Testfahrten abgeschlossen.
Newsdesk Heute
24.07.2026, 22:50
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Nach fast drei Jahrzehnten außer Dienst könnte Russlands Atomkreuzer "Admiral Nakhimov" schon bald auf die Weltmeere zurückkehren. Das Kriegsschiff hat nach Angaben des "Military Watch Magazine" zuletzt weitere Testfahrten in den Gewässern Nordrusslands absolviert.

Die "Admiral Nakhimov" gilt mit einer Verdrängung von rund 26.000 Tonnen als das größte Überwasser-Kampfschiff der Welt – ausgenommen Flugzeugträger. Das Schiff verfügt über einen Nuklearantrieb, kann bis zu drei Hubschrauber einsetzen und zahlreiche Lenkwaffen mitführen.

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Seit Jahrzehnten modernisiert

Der Kreuzer wurde 1988 noch von der Sowjetunion in Dienst gestellt. Bereits 1999 wurde das Schiff jedoch aus dem aktiven Dienst genommen, um umfassend modernisiert zu werden. Seit 2013 läuft der Umbau, dessen Fertigstellung mehrfach verschoben wurde. Erste Hochsee-Erprobungen begannen laut Bericht im Jahr 2025.

Bei den jüngsten Tests sollen unter anderem neue Waffensysteme, Sensoren, der modernisierte Antrieb sowie das Gefechtsführungssystem überprüft worden sein. Russische Marineanalysten werten die Ergebnisse nun als Grundlage für weitere Erprobungen aus.

Laut "Military Watch Magazine" sprechen russische Analysten davon, dass der Kreuzer im Zuge der Modernisierung praktisch neu aufgebaut worden sei. Demnach wurden unter anderem Energieversorgung, Kommunikationssysteme und Sensorik umfassend erneuert.

Strategischer Stützpunkt im Norden

Nach Abschluss der Testfahrten soll die "Admiral Nakhimov" in ihren Heimathafen Seweromorsk zurückkehren. Der Marinestützpunkt im Nordwesten Russlands nahe der Grenze zu Norwegen und Finnland ist Heimathafen der russischen Nordflotte und ein wichtiger Standort für Atom-U-Boote.

Der ganzjährig eisfreie Hafen gilt für Russland als strategisch bedeutend, weil er den Zugang zum Nordatlantik und zur Arktis ermöglicht. Wann die "Admiral Nakhimov" wieder offiziell in den aktiven Dienst aufgenommen wird, geht aus dem Bericht nicht hervor.

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