Mehr als eine Woche nach der verheerenden Sturzflut in Nepal haben Einsatzkräfte am Freitag zwei Arbeiter aus einem verschütteten Tunnel des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet. Noch immer werden Hunderte Beschäftigte von Wasserkraftwerken vermisst. Allein beim Kraftwerk Trishuli 3A fehlt von 557 Arbeitern jede Spur.
Die Zahl der Opfer ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde kamen in Nepal mindestens 1.259 Menschen ums Leben, mehr als 5.000 gelten weiterhin als vermisst. Rund 500 von ihnen sollen in Tunneln eingeschlossen sein.
Auch im benachbarten Tibet ist die Lage dramatisch. Dort wurden bisher 21 Tote gemeldet, 541 Menschen werden noch vermisst.