WM-Zwischenbilanz

Nach 96 von 104 Partien – ein Team noch ohne Gegentor

Erster WM-Ruhetag – Zeit für eine Zwischenbilanz. "Heute" hat alle Infos, Zahlen und Daten vor den Viertelfinal-Partien.
Sport Heute
08.07.2026, 19:49
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Von den 104 Spielen der WM in den USA, Mexiko und Kanada sind 96 gespielt. Vor den vier Viertelfinal-Partien ein kurzer Überblick: Was ist bereits geschehen - was könnte noch kommen?

DAS VIERTELFINALE: In der Runde der letzten acht Mannschaften stehen sechs aus Europa (ursprünglich 16 Teilnehmer). Aus Afrika (10) ist nur Marokko, WM-Vierter von 2022, noch dabei. Dazu verbleibt Titelverteidiger Argentinien als einziges Team aus Südamerika (6). Nicht mehr vertreten sind dagegen Asien (9), Nord- und Mittelamerika (6 inklusive der drei Gastgeber Kanada, Mexiko und USA) und Ozeanien (1).

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DIE FAVORITEN: Der Houdini-Aktionen von Argentinien und Lionel Messi zum Trotz: Frankreich hat bisher den besten Eindruck hinterlassen, die Offensivkraft ist beängstigend. Und: Spanien ist noch immer ohne Gegentreffer. Aber nur einer von beiden kann ins Finale kommen – beide Mannschaften träfen bereits im Halbfinale aufeinander.

DIE WUNDERTÜTEN: Norwegen rudert sich derart überzeugend durch die WM, dass selbst ein Sieg gegen England nicht mehr überraschen würde (Samstag, 23.00 Uhr). Marokko muss gegen Frankreich (Donnerstag, 22.00 Uhr) ohne den verletzten Neo-Bayern Ismael Saibari auskommen – aber schon in Katar 2022 hatten sie in einem denkwürdigen Halbfinale die Franzosen trotz eines 0:2 maximal geärgert. Und wie die Abwehr von "Les Bleus" hält, wenn sie unter Druck gerät, ist noch unbewiesen.

DIE AUßENSEITER: Die Schweiz und Belgien haben das Turnier schwach begonnen – aber sich gesteigert. Die Schweizer haben Granit Xhaka, die Belgier nun ein paar jüngere Spieler, die zunehmend den Ton angeben. Ob das für die Schweiz gegen Argentinien (Sonntag, 3.00 Uhr) und für Belgien gegen Spanien (Freitag, 21.00 Uhr) reicht?

DIE JOKER: In den 96 bisherigen Spielen wurden 52 Treffer von eingewechselten Spielern erzielt. Mit seinem Treffer zum 4:1 gegen die USA wurde Romelu Lukaku der erste Spieler, der als "Joker" in vier WM-Spielen traf.

DIE LETZTE MINUTE: 31 Treffer wurden in der 90. Minute oder danach erzielt. Von diesen 31 Treffern führten zehn auch zum Sieg. Etwa jener von Enzo Fernandez zum 3:2 für Argentinien gegen Ägypten in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

DIE VERLÄNGERUNG: Von den 24 Spielen in der ersten K.o.-Runde und im Achtelfinale waren 18 nach 90 Minuten (plus Nachspielzeit) entschieden, nur sechs gingen in die Verlängerung. Viermal kam es zum Elfmeterschießen.

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DIE ELFMETER: Bislang entschieden die Schiedsrichter 19 Mal auf Strafstoß – nur 14 wurden verwandelt. Zwei Strafstöße hielt Mostafa Shobei (Ägypten), zwei Fehlschüsse leistete sich Lionel Messi (gegen Österreich am Tor vorbei und gegen Ägypten gehalten von Shobei). Je einen Strafstoß vergaben Bruno Guimarães (Brasilien, gehalten von Örjan Nyland/Norwegen), Mehdi Taremi (Iran, gehalten von Shobei) und Jörgen Strand Larsen (Norwegen, gehalten von Mike Maignan/Frankreich)

DIE TORE: Frankreich und Argentinien erzielten bislang die meisten Tore (je 14). Gefolgt von Belgien (13), das am häufigsten versuchte, aufs Tor zu schießen (107 Mal). Die Kolumbianer kamen auf 94 Versuche, zweitbester Wert – aber nur fünf waren erfolgreich. Die meisten Gegentore der acht Viertelfinalisten kassierte bisher Norwegen (9).

DIE TORHÜTER: Der Schlussmann mit den meisten Paraden war bisher der Paraguayer Orlando Gill (28), Eloy Room aus Curacao verhinderte so gesehen 21 Tore.

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