Der Viertelfinal-Einzug Argentiniens bei der Fußball-WM ist von einer tödlichen Tragödie überschattet worden. Nach dem 3:2-Erfolg gegen Ägypten kam bei den Jubelfeiern ein Mann ums Leben.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend (Ortszeit) in der Kleinstadt Cañuelas, rund 60 Kilometer südlich von Buenos Aires. Laut übereinstimmenden lokalen Medienberichten wurde ein 46-Jähriger während der spontanen Feierlichkeiten von einem Stein am Kopf getroffen.
Das Opfer verlor sofort das Bewusstsein und erlag noch im Rettungswagen den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas. Die Polizei wertete anschließend Aufnahmen von Überwachungskameras aus und nahm einen 20 Jahre alten Verdächtigen fest.
Zusätzlich kursierte kurz nach der Tat ein Video in den sozialen Netzwerken, das den 46-Jährigen unmittelbar vor dem tödlichen Vorfall zeigen soll. Die Hintergründe des Geschehens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.