Life

Nach Babytod vier Säuglinge in Linz unter Quarantäne

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:08

Nach dem tragischen Tod eines Babys an der Landesfrauen- und Kinderklinik in Linz wird bei weiteren Säuglingen der gefährliche Acinetobacter-Keim vermutet. Die Säuglinge wurden unter Quarantäne gestellt, der Spitalsbetreiber gespag spricht von einem Verdachtsfall, zwei Babys ohne Symptomen und einem KInd, das an einer Lungenentzündung erkrankt sei.

Nach vermutet. Die Säuglinge wurden unter Quarantäne gestellt, der Spitalsbetreiber gespag spricht von einem Verdachtsfall, zwei Babys ohne Symptomen und einem KInd, das an einer Lungenentzündung erkrankt sei.

Das verstorbene Neugeborene wurde wegen einer Darmfehlbildung mehrfach operiert und war durch diese Operationen deutlich immungeschwächt. Vermutlich hat auch die Ansteckung mit dem Keim den tragischen Verlauf der Erkrankung begünstigt. Beim Überträger-Kind handelt es sich um einen vom Krankenhaus Sarajevo überstellten Säugling aus Bosnien, welcher in Linz aufgenommen wurde.

Bei einem routinemäßigen Abstrich wurde ein Acinetobacter-Keim beim Kind festgestellt, der als hoch resistent bekannt ist. Obwohl das Kind sofort behandelt wurde, konnte der tragische Tod nicht mehr verhindert werden. Nun gibt es den Keimverdacht bei vier weiteren Babys. Zwei davon würden keine Symptome zeigen, eines erkrankte an , beim vierten könne noch nichts genaues gesagt werden. Sie wurden unter Quarantäne gestellt.

Service-Hotline eingerichtet

Für gesunde Menschen ist der Keim übrigens nicht gefährlich, wird aber bei kranken Personen lebensbedrohlich. Der Keim ist deshalb so gefürchtet, da er gegen viele Antibiotika-Arten resistent ist und bis zu drei tage in der Luft überleben kann.

Für verunsicherte Eltern hat das Spital nun eine Servicehotline eingerichtet. Unter der Nummer 050-55463 22712 können sich Betroffene informieren. Betroffen sind nur Kinder und Eltern, die sich zwischen 19. November und 10. Dezember 2015 in der chirurgischen Intensivstation des Spitals aufgehalten hatten.

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