Für Millionen Fans gehörte es eigentlich zum Alltag: Twitch einschalten – und irgendwann taucht dort Kevin Teller alias Papaplatte auf. Ende April war damit allerdings Schluss.
Der 29-Jährige kündigte eine ungewöhnlich lange Streamingpause von zunächst zwei bis drei Monaten an. Am vergangenen Sonntag, dem 9. August, war es schließlich so weit: Nach mehr als drei Monaten kehrte Papaplatte um 18 Uhr wieder auf Twitch zurück.
Damit ist einer der größten Streamer Deutschlands wieder im Dienst. Rund 3,1 Millionen Menschen folgen Papaplatte mittlerweile alleine auf Twitch.
Seine Pause kam dabei nicht völlig überraschend. Schon zuvor hatte Teller immer wieder darüber gesprochen, dass ihm sein Streaming-Alltag zunehmend zu schaffen mache.
Im März erklärte er etwa in seinem gemeinsamen Podcast "Edeltalk" mit Reeze, wie sehr Twitch seinen Tagesablauf bestimmt. An Tagen, an denen er streamt, sehe er teilweise überhaupt keine anderen Menschen.
Ende April zog er schließlich die Konsequenzen. Die Pause sei schon länger überfällig gewesen. Nach Jahren, in denen sich ein großer Teil seines Lebens um Streams und Content gedreht hatte, wollte Teller wieder mehr Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden verbringen und neue Energie tanken.
Oder, wie es der Streamer selbst deutlich weniger dramatisch ausdrückte: Er wollte wieder einmal "Gras anfassen".
Ganz ohne Papaplatte mussten seine Fans die vergangenen Monate allerdings nicht auskommen. Während Twitch weitgehend ruhte, blieb Teller unter anderem über Social Media und seinen Podcast "Edeltalk" präsent.
Seine Rückkehr hatte der 29-Jährige schließlich bereits vergangene Woche angekündigt. Die Reaktionen zeigten, wie sehr Teile der Community darauf gewartet hatten. Auch Streamer-Kollegen meldeten sich zu Wort. Rumathra kommentierte die Comeback-Ankündigung etwa mit: "Würde mehrfach liken wenn ich könnte."
Jetzt beginnt für Papaplatte damit wieder der Twitch-Alltag. Spannend dürfte allerdings sein, ob er nach seiner dreimonatigen Auszeit tatsächlich einfach dort weitermacht, wo er Ende April aufgehört hat – oder ob einer der größten Streamer Deutschlands seinen Arbeitsalltag künftig bewusst anders gestaltet.