"Alltag nicht zu bewältigen"

Nach Eingriff: Kärntner Sängerin warnt vor Brust-OP

Sue Ann wollte sich einen langersehnter Wunsch erfüllen: eine größere Oberweite. Doch der Eingriff entwickelte sich für die 33-Jährige zum Albtraum.
Heute Entertainment
20.05.2026, 21:38
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"Ich habe das nach jahrelangem Überlegen gemacht", erzählt Sue Ann auf Instagram. Nach Schwangerschaft und viel Sport sei ihr Brustbereich nicht mehr so gewesen, wie sie es sich gewünscht habe. Die Entscheidung fiel schließlich für eine Brustvergrößerung mit Implantaten.

Erst alles gut – dann begann der Leidensweg

Zunächst verlief alles ohne Komplikationen. Operation und Heilungsphase schienen problemlos zu verlaufen. Doch rund einen Monat später merkte die Sängerin: Etwas stimmt nicht.

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"Ich hatte extreme Gliederschmerzen und war nicht mehr leistungsfähig. Ich konnte nicht einmal mehr mit meinem Hund spazieren gehen", schildert sie.

Dazu kamen eine Erkältung und zunehmende Erschöpfung. Mehrere Arztbesuche und ein Krankenhausaufenthalt folgten – doch die Befunde lauteten zunächst: alles in Ordnung.

Doch Sue Ann spürte, dass ihr Körper anders reagierte.

Verdacht auf "Breast Implant Illness"

Im Hintergrund hatte die Künstlerin bereits eine Vermutung: die sogenannte "Breast Implant Illness", ein Syndrom, bei dem der Körper Implantate nicht verträgt.

Die Konsequenz: Die Sängerin entschied sich für die Entfernung der Implantate. Und tatsächlich – danach ging es ihr deutlich besser. "Und seither geht es mir auch schon wesentlich besser", so Sue Ann.

Warnung an andere Frauen

Auch wenn die Eingriffe viel Geld und Belastung bedeuteten, zieht die 33-Jährige heute ein klares Fazit: Ihr Körper habe deutlich reagiert und nicht positiv.

Genau deshalb will sie jetzt andere Frauen warnen. Der Wunsch nach einem größeren Dekolleté sei verständlich, sagt sie – aber die möglichen Komplikationen würden oft unterschätzt.

"So gern man auch eine größere Oberweite hätte, diese Komplikationen treten nicht selten auf und bereiten im Nachhinein unnötige Schmerzen", so die Sängerin.

Heute sieht sie ihre Geschichte als mahnendes Beispiel und als Appell, medizinische Eingriffe noch bewusster abzuwägen.

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