Nach Ernte-Ausfällen: Jetzt gibt's wieder nö. Erdäpfel

Aufatmen bei den heimischen Erdäpfelbauern.
Aufatmen bei den heimischen Erdäpfelbauern.Bild: www.charakter.photos | Philipp Monihart
95 Prozent der österreichischen Erdäpfel-Ernte kommt aus NÖ. Vergangenes Jahr mussten tonnenweise Kartoffeln vernichtet werden. Grund: Drahtwürmer. Jetzt startete die heurige Ernte.
Die Erdäpfelbauern aus Österreich – ein Großteil davon bewirtschaftet Flächen in NÖ – hatten keine leichte Zeit: Im letzten Jahr war der Befall mit Drahtwürmern so verheerend, dass 70 Prozent der Ernte unverkäuflich war.

112.500 Tonnen Kartoffeln mussten deshalb vernichtet werden, schätzte damals die Landwirtschaftskammer NÖ. Mit der Menge hätte man alleine die Bundeshauptstadt zwei Jahre lang versorgen können.

"Dünne Schale, nussiger Geschmack"

Aus diesem Grund drängten die Landwirte auch auf eine rasche Zulassung des Spritzmittels "Mocap15" – mehr dazu hier –, fuhren aus Protest in Wien mit den Traktoren auf und verteilten symbolisch die letzte heimische Erdäpfel-Ernte.

CommentCreated with Sketch.13 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Jetzt startete die langersehnte Kartoffel-Ernte 2019. "Nach den Engpässen der letzten Wochen können Konsumenten nun endlich wieder auf heimische Erdäpfel bester Qualität in den Supermarktregalen zugreifen. Niederösterreichs Erdäpfelbauern haben dafür alle Hebel in Bewegung gesetzt. So wurden ihre Felder beispielsweise mit Fließ und Folie abgedeckt, um möglichst früh die sogenannten 'Heurigen' ernten zu können", berichtet die Landwirtschaftskammer in einer Aussendung.



Die "Heurigen" punkten mit einer sehr dünnen Schale – sie müssen also beim Kochen nicht zwangsweise geschält werden – und einem feinen, nussigen Geschmack. "Dadurch bietet es sich an, sie einfach nur zu kochen und mit Butter und Salz zu genießen", sagt Elisabeth Lust-Sauberer, Obfrau der Seminarbäuerinnen.

Mahlzeit!



(nit)

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