Für mehrere Urlauber wurde die Rückreise aus Hurghada zu einer wahren Odyssee. Eigentlich hätten sie bereits Sonntagvormittag wieder in Wien sein sollen. Doch ihr Flug wurde mehrfach verschoben und schließlich gestrichen. Am Ende kamen die Betroffenen mit mindestens 32 Stunden Verspätung in Österreich an.
Drei Österreicher mussten nach eigenen Angaben eine zusätzliche Hotelnacht, Transfers und Verpflegung teilweise selbst organisieren und bezahlen – "Heute" berichtete. Am Montag verbrachten sie erneut Stunden am Flughafen Hurghada – zeitweise soll es nicht einmal Zugang zu Trinkwasser gegeben haben.
Im "Heute"-Talk schildert nun einer der Betroffenen die letzten Stunden vor dem Abflug. Ursprünglich sei ihnen am Montag ein Start um 16 Uhr angekündigt worden. Tatsächlich hob die Maschine erst kurz nach 17 Uhr ab.
"Beim Boarding mussten wir eine Zeit warten. Dann sind wir auch im Bus am Rollfeld zwanzig Minuten vor dem Flugzeug gestanden und mussten zusehen, wie etwas am Flugzeug repariert wurde", erzählt der Urlauber.
Besonders sauer stößt den Betroffenen der Umgang mit der Situation auf. Eine Entschuldigung der Fluglinie habe es laut dem Österreicher nicht gegeben. "Uns ist bewusst, dass das Team zwar nichts dafür kann. Aber bis auf etwas Wasser gab es weder eine Entschuldigung noch sonstige Entschädigungen", so der Fluggast.
Kurz vor 20.30 Uhr landete die Maschine schließlich in Schwechat. Nach der langen Wartezeit war die Erleichterung entsprechend groß. "Wir waren froh, endlich wieder zuhause zu sein", erzählt der "Heute"-Leser. Doch abgeschlossen ist die Sache für die Betroffenen noch nicht. Nach Angaben des Urlaubers bereiten sie derzeit eine Sammelklage vor. Ob und zu welchem Ergebnis diese führen wird, ist noch offen.
Unterdessen gab es auch bei Flügen in die andere Richtung Probleme. Familienvater Daniel Wornik wollte mit seiner schwangeren Frau und der vierjährigen Tochter am Sonntag von Wien nach Ägypten fliegen. Sein Flug mit AlMasria Universal Airlines wurde laut Wornik mehrfach verschoben. Rund 30 Reisende, darunter mehrere Familien mit kleinen Kindern, waren davon betroffen.