Nach dem medizinischen Notfall von Landtagspräsident Karl "Carlo" Wilfing gibt es vorsichtig positive Nachrichten. "Er ist mittlerweile bei Bewusstsein und benötigt keine Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems mehr. Er ist ansprechbar, aber den Umständen entsprechend ist er noch sehr geschwächt", teilte sein Sprecher Christoph Fuchs in einer Pressemitteilung mit.
Gegenüber "Heute" sagte Fuchs: "Es gibt erste positive Anzeichen." Nach Einschätzung des behandelnden Ärzteteams des Universitätsklinikums St. Pölten dürfte die Ursache eine schwere Herzrhythmusstörung mit Kreislaufkollaps und nachfolgendem Herzstillstand gewesen sein.
Entscheidend war, dass die Rettungskette rasch gegriffen und sofort mit der Reanimation begonnen wurde. Diesem schnellen Eingreifen ist es zu verdanken, dass Präsident Wilfing rechtzeitig versorgt werden konnte, wird betont.
Die aktuelle Entwicklung stimme zuversichtlich. "Wir hoffen, dass es Schritt für Schritt weiter bergauf geht, und bitten um Verständnis, dass wir aus Rücksicht auf ihn und seine Familie vorerst von weiteren Details absehen."
"Dass Landtagspräsident Carlo Wilfing nach seinem gestrigen schweren medizinischen Notfall heute nach Auskunft der behandelnden Ärzte wieder bei Bewusstsein und ansprechbar ist, ist die Nachricht, auf die wir alle gehofft haben", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Und weiter: "Nach den großen Sorgen der vergangenen Stunden sind wir sehr erleichtert über diese positive Entwicklung. Ganz besonders freue ich mich für seine Familie, die in diesen schweren Stunden immer an seiner Seite war und ihm Halt und Kraft gibt. Gleichzeitig wissen wir, dass noch ein Weg vor ihm liegt. Umso mehr wünschen wir ihm jetzt die notwendige Ruhe und Kraft für seine Genesung."
"Besonders dankbar bin ich all jenen, die in den entscheidenden Minuten richtig und schnell gehandelt haben – von den Helfern vor Ort über die Rettung bis hin zu den behandelnden Spitalsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Jetzt hoffen und beten wir gemeinsam, dass es für Carlo weiterhin Schritt für Schritt bergauf geht", so die Landeschefin.