Montagfrüh kam es bei Langenlois (Bezirk Krems, NÖ) zu einer Flugtragödie: Rund 1,5 Kilometer vom Flugplatz in Gneixendorf (Bezirk Krems, NÖ) entfernt, kollidierten am Montag, 24. August 2026, zwei Ultraleichtflugzeuge.
Gegen 9.15 Uhr gab es einen Großalarm. Beim Aufprall in den Weingärten fingen beide Flugzeuge an, zu brennen. Die zwei Piloten (36, 70), ein Top-Arzt und ein Unternehmer, waren auf der Stelle tot.
Laut Bezirksfeuerwehrsprecher Gernot Rohrhofer waren rund 160 Feuerwehrleute, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Polizisten im Einsatz gewesen.
Am Montagabend rückten sechs Feuerwehren dann erneut aus, um die Bergung der Flugzeugüberreste durchzuführen. Ein Flugvereinsmitglied half bei den Arbeiten mit.
Die behördlichen Untersuchungen wurden erledigt, danach konnte die Feuerwehr gegen 19 Uhr mit der Bergung starten. Die Bergung musste mit Atemschutz ausgeführt werden – das Selbstrettungssystem, das mit Pyrotechnik ausgestattet war, habe Spuren zurückgelassen. Die Helfer waren außerdem mit einem Schutzanzug der Schutzstufe zwei bekleidet. Ein Rettungswagen des Roten Kreuzes war vor Ort, während die Arbeiten im Gange waren.
Die Wrackteile jedes Flugzeugs wurden geborgen und in einem separaten Container zusammengetragen. Auch Wrackteile im Umkreis wurden eingesammelt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis kurz nach 23 Uhr beschäftigt – mehr auch unter www.bfk-krems.at
Auch Peter Molnar (SPÖ), Bürgermeister von Krems, meldete sich zu Wort: "Der tragische Flugunfall nahe dem Flugplatz Krems/Langenlois, bei dem gestern zwei Menschen ihr Leben verloren haben, macht mich tief betroffen. Meine Gedanken und mein aufrichtiges Mitgefühl gelten den Familien, Angehörigen und Freunden der beiden verunglückten Piloten. Zugleich möchte ich allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettung und Polizei für ihr rasches und professionelles Handeln sowie ihren engagierten Einsatz vor Ort danken."