"Ich habe Angst um mein Kind", sagt Anrainerin Anja im Gespräch mit "Heute". Seit vielen Jahren lebt sie am Pfingstrosenweg, einer idyllischen Siedlung in der Donaustadt. Von Ruhe kann hier aber keine Rede sein. Tagtäglich donnern Autos mit hoher Geschwindigkeit durch die 30er-Zone vor ihrem Haus.
Beim "Heute"-Lokalaugenschein im April bestätigten sich die Erzählungen der Bewohner. Rasen ist hier an der Tagesordnung, die Verkehrssituation äußerst gefährlich. Schon am Weg von der Haustüre zum Auto passen die Eltern angespannt auf ihre Kinder auf, ein Spaziergang mit dem Roller oder dem Laufrad ist quasi unmöglich.
Ein bereits gezogener Parkstreifen brachte anstatt Abhilfe weitere Probleme – er verkleinerte die Straße, berichtet Anja. Die Mamas der Siedlung wünschen sich eine Verkehrsberuhigung. Nach dem Bericht von "Heute" berichtete die junge Mutter bereits von Veränderungen: "Es war bereits mehr Polizeipräsenz zu erkennen."
Nun wurden mobile Geräte zur Geschwindigkeitsmessung aufgestellt. Diese sollen die gefahrenen Geschwindigkeiten aller Fahrzeuge über einen Zeitraum von rund zwei Wochen messen, heißt es auf Nachfrage aus dem Büro von Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ).
Und weiter: "Diese objektiven Langzeitmessungen werden der für die Verkehrssicherheit verantwortlichen MA 46 und der Polizei zur Verfügung gestellt, damit diese nach deren Ermessen weitere Veranlassungen treffen können."
Bei den Bewohnern herrscht vorsichtige Freude, aber auch Skepsis: "Ich glaube, wenn jemand so ein Gerät sieht, fährt er bewusst langsamer. Aber es ist auf jeden Fall gut, dass etwas getan wird", so Anja. Fortsetzung folgt...