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Nach Hinweisen: Maddies Leiche in Stausee vermutet

Nach fast zehn Jahren wird in Portugal wieder aktiv nach Maddie McCann gesucht. Laut Hinweisen könnte sich ihre Leiche in einem Stausee befinden.

Carolin Rothmüller
Bereits 2007 verschwand die damals dreijährige Maddie in Portugal, ihre Eltern gaben die Hoffnung nie auf.
Bereits 2007 verschwand die damals dreijährige Maddie in Portugal, ihre Eltern gaben die Hoffnung nie auf.
ABDELHAK SENNA / AFP / picturedesk.com

Der Anstoß für die erneute Suche nach der 2007 in Portugal verschwundenen Maddie ging laut Medienberichten von deutschen Behörden aus. Seit zehn Jahren wurde nicht mehr aktiv in Portugal nach dem britischen Mädchen gesucht. Nun soll ab Dienstag ein Stausee abgetaucht werden, der etwa 40 Kilometer von Praia da Luz entfernt ist, der Ort, von dem Maddie aus dem Ferienapartment ihrer Familie verschwand.

Zwei Tage

Bereits am Montag wurde eine zum Stausee "Baragem do Arade" führende Straße abgesperrt und Polizeizelte aufgebaut. Laut portugiesischen Medien hatten Taucher das Gebiet schon 2008 abgesucht. Damals in einem Beutel aufgefundene Knochen waren als "nicht menschlichen Ursprungs" beurteilt worden. Unklar ist, warum die Polizei nach 15 Jahren noch einmal den Stausee absucht. Die Suche nach den Überresten wurde zunächst für zwei Tage angesetzt. Auch das Waldgebiet rund um den Stausee soll durchsucht werden.

Im Juni 2020 verkündete die Staatsanwaltschaft Braunschweig, dass sie Mordermittlungen gegen den Deutschen Christian Brückner führt. Der wegen Sexualdelikten vorbestrafte Brückner lebte von 1995 bis 2007 regelmäßig an der Algarve. Bisher wurde jedoch keine Anklage gegen ihn in diesem Fall erhoben. Zurzeit sitzt der Deutsche eine mehrjährige Haftstrafe wegen einer Vergewaltigung in Portugal im Jahr 2005 ab. Laut "Bild"-Informationen soll Brückner Freunde in der Gegend des Stausees gehabt haben.

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