Im Sommer hat ein schwerer Unfall in Linz-Auwiesen für eine langwierige und technisch sehr aufwendige Rettungsaktion gesorgt. Ein Lkw ist mit ausgefahrenem Kranaufleger gegen eine Fußgängerbrücke gekracht. Die etwa 50 Tonnen schwere Brücke ist daraufhin direkt auf das Fahrerhaus des Lasters gestürzt.
Der 22-jährige Lenker und sein 18-jähriger Beifahrer sind dabei unter der Brücke eingeklemmt worden. Die Feuerwehr musste mit einem Kran die Brücke vorsichtig vom Lkw heben. Beide Männer haben überlebt, wurden aber schwer verletzt ins Spital gebracht.
Wie berichtet, war im Zuge der Ermittlungen aufgefallen, dass das Schild mit der Höhenbeschränkung mit einem Pickerl überklebt war. Trotzdem hätte der Fahrer laut Staatsanwaltschaft erkennen müssen, dass der Lkw samt ausgefahrenem Kranaufleger nicht unter der Brücke durchpasst.
Die Staatsanwaltschaft Linz hat dem Lenker laut "Krone" schließlich eine Diversion angeboten. Er hat das Angebot angenommen und rund 2.500 Euro Geldbuße gezahlt. Laut Staatsanwaltschaft Linz bleibt der Mann damit unbescholten. Weitere rechtliche Schritte gibt es keine, das Verfahren ist abgeschlossen.