Massombo-Streik eskaliert

Nach Ingolitsch-Aussagen: Altach prüft weitere Schritte

Der Eklat um Yann Massombo geht in die nächste Runde. Nach Aussagen von Graz-Coach Fabio Ingolitsch droht Altach nun mit Konsequenzen.
Sport Heute
16.08.2026, 15:38
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Einen Tag nach dem Bundesliga-Duell mit Sturm Graz legt Altach nach. Die Vorarlberger prüfen weitere Schritte – sowohl wegen der Kontakte zwischen Sturm und dem Mittelfeldspieler als auch gegen Massombo selbst.

Der 26-Jährige hatte am Freitag für einen Eklat gesorgt. Unmittelbar vor der Abfahrt nach Graz weigerte er sich, in den Mannschaftsbus zu steigen. Selbst seine Teamkollegen konnten ihn nicht mehr umstimmen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Hintergrund ist das Interesse von Sturm. Trainer Fabio Ingolitsch und Sportchef Michael Parensen bestätigten vor und nach dem direkten Duell (1:0), dass die Grazer Massombo auf dem Zettel haben. Für zusätzlichen Ärger in Altach sorgte der Kontakt zwischen Ingolitsch und dem Spieler im Vorfeld des Spiels, den der Trainer bestätigte.

Altach sieht sich bestätigt

Der Sturm-Trainer soll in den vergangenen Wochen mehrfach mit Massombo telefoniert haben – laut Altacher Darstellung auch unmittelbar vor der geplanten Abreise nach Graz. Nach dem Spiel kritisierte Sportdirektor Philipp Netzer das Vorgehen scharf. Nun legt der Klub mit einer offiziellen Stellungnahme nach.

"Der SCR Altach hat die Äußerungen des SK-Sturm-Graz-Trainers nach dem gestrigen Spiel zur Kenntnis genommen. Diese bestätigen, dass ein Kontakt des SK Sturm Graz zu Spieler Yann Massombo stattgefunden hat. Zudem gibt es noch weitere Fakten, die dies bestätigen", heißt es von den Vorarlbergern.

Deshalb zieht Altach nun Konsequenzen zumindest in Betracht: "Vor diesem Hintergrund sieht sich der Verein dazu veranlasst, weitere Schritte zu prüfen."

Auch Konsequenzen für Massombo möglich

Dabei geht es nicht nur um Sturm. Auch Massombos Verhalten wird intern aufgearbeitet. Der Mittelfeldspieler besitzt in Altach noch einen Vertrag bis Sommer 2027, zusätzlich verfügt der Klub über eine Option auf ein weiteres Jahr.

Altach betont zudem, über die Gespräche mit Sturm nicht informiert gewesen zu sein: "Der Verein wurde zu keiner Zeit über stattfindende Gespräche informiert."

Nun wird auch geprüft, welche arbeitsrechtlichen Folgen die verweigerte Reise für Massombo haben könnte. "Die weitere Vorgehensweise und insbesondere der arbeitsrechtliche Umgang mit dem Spieler werden derzeit noch intern geprüft", teilt der Bundesligist mit.

{title && {title} } red, {title && {title} } 16.08.2026, 15:38