Ermahnung vor ESC

Nach Israel-Aussage: Wird Schweden disqualifiziert?

Kaum hat sie das schwedische Finale gewonnen, sorgt Felicia Eriksson schon für ESC-Drama. Grund: Sie will Israels Sieg verhindern.
Heute Entertainment
12.03.2026, 19:48
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Der Countdown zum Eurovision Song Contest in Wien läuft. Doch ausgerechnet eine der großen ESC-Nationen sorgt schon jetzt für Schlagzeilen.

Schwedens frisch gekürte Vertreterin Felicia Eriksson gewann am Wochenende das nationale Finale Melodifestivalen mit ihrer EDM-Nummer "My System". Kurz nach dem Triumph ließ sie jedoch mit politischen Aussagen aufhorchen.

In Interviews erklärte die Sängerin, sie halte Israels Teilnahme am ESC für "keine gute Idee" und wolle "dafür sorgen, dass Israel nicht gewinnt".

Diese Worte riefen sofort die European Broadcasting Union auf den Plan. Die ESC-Veranstalter kontaktierten umgehend den schwedischen Sender "Sveriges Television" und erinnerten Felicia an die strengen Neutralitätsregeln des Wettbewerbs.

Klare Warnung der ESC-Macher

Eurovision-Direktor Martin Green stellte klar: Der Wettbewerb dürfe nicht für politische Botschaften instrumentalisiert werden. Teilnehmer müssten sich an den neuen "Code of Conduct" halten, der nach den Turbulenzen beim ESC 2024 eingeführt wurde.

Auch aus Israel gibt es bereits Reaktionen. Der öffentlich-rechtliche Sender KAN prüft laut Berichten sogar eine offizielle Beschwerde gegen die schwedische Sängerin.

Erinnerungen an den Joost-Klein-Skandal

Wie ernst die ESC-Regeln genommen werden, zeigte erst im vergangenen Jahr der Fall von Joost Klein. Der niederländische Künstler wurde beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö nach einem Eklat sogar kurzfristig vom Wettbewerb ausgeschlossen.

So weit ist es im Fall Felicia noch nicht, doch die Ermahnung der EBU zeigt: Die Verantwortlichen beobachten die Situation genau.

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