Eine Diagnose kann alles verändern. Von einer Sekunde auf die andere. In ihrem neuen Buch "Blumen in der Wüste" beschreibt die ehemalige ÖVP-Gesundheitsministerin und Medizinerin Andrea Kdolsky den Moment ihrer Krebsdiagnose – und das, was danach kommt.
Ausgangspunkt ist eine Routineuntersuchung im Jahr 2024. Das Ergebnis verändert alles – Kdolsky hatte Darmkrebs, auch ein Hirntumor kam hinzu. Die Ex-Politikerin schildert, was es bedeutet, von einem Moment auf den anderen nicht mehr nur Ärztin, sondern Betroffene zu sein. Sie beschreibt das Warten auf Befunde, Gespräche mit Kollegen, Unsicherheit – und die Frage, wie man in dieser Situation den Alltag bewältigt.
Das Buch erzählt detailreich, was in dieser Zeit geschehen ist, ohne medizinische Details auszubreiten oder auf Effekthascherei zu setzen. Noch wichtiger ist, Kdolsky berichtet, was ihr geholfen hat: regelmäßige Bewegung, bewusste Atmung, Zeit in der Natur – und Humor, auch dort, wo er auf den ersten Blick unangebracht wirkt.
"Blumen in der Wüste" soll kein Ratgeber oder medizinisches Fachbuch sein. Es ist der Bericht einer Frau, die erlebt hat, wie schnell sich das Leben drehen kann – und wie man trotzdem handlungsfähig bleibt. Passend zum Weltkrebstag erscheint das Buch am 31. Januar.