Großer Erfolg für Österreichs Tennis-Hoffnung! Joel Schwärzler sicherte sich beim ATP-75-Challenger in Kigali (Ruanda) seinen zweiten Titel auf der Tour. Das Endspiel hatte am Samstag noch unterbrochen werden müssen. Beim Stand von 2:3 im zweiten Satz sorgte ein Gewitter für eine lange Pause – schließlich wurde das Match auf Sonntag verschoben. Am nächsten Tag ließ sich Schwärzler den Titel aber nicht mehr nehmen.
Der Turniersieg kommt nach einer extrem intensiven Woche. Erst am Sonntag zuvor stand Schwärzler noch im Challenger-Finale von Lugano, danach reiste er über Addis Abeba nach Ruanda. Schon in der ersten Runde musste er zweimal ins Tiebreak, setzte sich aber gegen den Franzosen Mathys Erhard durch. Für den größten Thriller sorgte der Österreicher im Achtelfinale: Gegen Zdenek Kolar lag Schwärzler im dritten Satz bereits 2:5 zurück, wehrte dabei zehn Matchbälle ab und gewann schließlich noch im Tiebreak.
Auch im Viertelfinale gegen den topgesetzten Argentinier Marco Trungelliti ging es über drei Sätze – erneut mit Entscheidung im Tiebreak. Im Halbfinale ließ Schwärzler dann Marco Cecchinato hinter sich. Nach fünf Matches steht für den Österreicher eine enorme Bilanz: 12 Stunden und 57 Minuten Spielzeit in Kigali. Der Lohn: Schwärzler holt nach Skopje 2024 seinen zweiten Challenger-Titel – und bestätigt einmal mehr, seine zuletzt ansteigende Form.