Nach Mane-Deal: Folgt die Lewandowski-Eskalation?

Die Zukunft von Bayern-Star Lorbert Lewandowski ist weiterhin offen.
Die Zukunft von Bayern-Star Lorbert Lewandowski ist weiterhin offen.Imago Images
Das Stürmer-Karussell bei Bayern nimmt Fahrt auf. Nach der Verpflichtung von Sadio Mane könnte der Weg für Robert Lewandowski zu Barcelona frei sein. 

Am Mittwoch präsentierten die Bayern ihren Star-Neuzugang Sadio Mane. Der Senegalese unterschrieb beim deutschen Rekordmeister bis 2025, soll bei der Elf von Julian Nagelsmann für mehr Flexibilität im Angriffsspiel sorgen. Nach dem Transfer des Weltstars vom FC Liverpool, könnte die Zeit des Robert Lewandowski bei den Münchnern ein Ende finden. Nach wochenlangen Streitigkeiten zwischen dem Polen und der Klub-Führung soll bis zum Trainingsstart am 12. Juli Klarheit herrschen. 

Lewandowski will weg

Bereits Anfang Juni verdeutlichte der Stürmer-Star seinen Wechselwunsch. Während einer Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft brachte der 33-Jährige seinen Unmut zum Ausdruck: "Meine Ära bei den Bayern ist vorbei. Ich sehe keine Möglichkeit, für diesen Klub weiterzuspielen. Bayern ist kein seriöser Klub. Ich will dort nicht mehr spielen. Ein Transfer ist die beste Lösung. Ich hoffe, sie halten mich nicht auf."

Vorstand beharrt auf Vertrag

Die Verantwortlichen der Münchner wollen den Polen in diesem Sommer nicht verkaufen. Sportvorstand Hasan Salihamidžić erwartet den Star-Stürmer zum Trainingsbeginn. Während das Mannschaftstraining bereits am 8. Juli startet, erhalten die Nationalspieler vier Tage länger Urlaub, starten am 12. Juli in die Vorbereitung. 

Auch der Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn rechnet mit einem Verbleib. Die Torwart-Ikone verweist auf den bis 2023 gültigen Vertrag des Torjägers. 

Ein erstes Angebot vom FC Barcelona sollen die Münchner bereits abgelehnt haben. Laut Medienberichten bereiten die Katalanen eine verbessertes Offert vor. Fakt ist, Lewandowski will unbedingt zu den Spaniern wechseln. Die "Blaugrana" wiederum wollen ihre Offensive mit dem polnischen Star-Stürmer namhaft verstärken. 

Bis zum 12. Juli ist noch Zeit, um eine Lösung zu finden. Auch, um dem deutschen Serienmeister eine Vorbereitung ohne Störfeuer zu ermöglichen. Denn schon jetzt wird über einen möglichen Trainingsstreik des Torjägers spekuliert. Nach den Aussagen des 33-Jährigen ist dies nicht ganz auszuschließen. Es wäre die nächste Eskalation eines wochenlangen Pokers...

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