Nach nur rund eineinhalb Jahren ist Schluss: Über das Vermögen der Burgenstein Feinkost GmbH wurde am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Das gibt der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) bekannt.
Das Unternehmen wurde erst im März 2025 gegründet und war in der Lebensmittelproduktion sowie im Handel mit Nahrungs- und Genussmitteln tätig. Insbesondere wurden belegte Sandwiches hergestellt, verpackt und an einen Hauptkunden im Lebensmitteleinzelhandel geliefert.
Auf der eigenen Webseite beschrieb Burgenstein sein Geschäft mit zwei Schwerpunkten: Einerseits wurden eigene Feinkostprodukte hergestellt, andererseits Delikatessen von regionalen Partnerbetrieben gehandelt.
Über die eigenen Produkte hieß es: "Unsere Eigenmarkenprodukte entstehen mit viel Liebe zum Detail und in kleinen Chargen. Dabei verbinden wir traditionelle Rezepte mit modernen Geschmackskomponenten". Jetzt allerdings steht das Unternehmen vor dem Aus.
Von der Insolvenz sind derzeit 21 Gläubiger mit Gesamtforderungen von rund 70.000 Euro betroffen. Zuletzt beschäftigte die Firma einen Mitarbeiter. Bei Bedarf kamen zusätzlich Leiharbeitskräfte zum Einsatz.
Als Grund für die Pleite wird eine Geschäftsentwicklung genannt, die nicht den Erwartungen entsprach. Laut Insolvenzantrag entstanden laufend weitere Verbindlichkeiten. Schließlich musste Zahlungsunfähigkeit beziehungsweise Überschuldung eingestanden werden.
Eine Fortführung des Unternehmens ist nicht geplant. Ein Sanierungsantrag wurde nicht eingebracht. Die Burgenstein Feinkost GmbH hat der Schließung des Betriebs bereits zugestimmt.
Als Vermögenswerte sind im Wesentlichen noch offene Forderungen gegenüber dem Hauptkunden sowie Betriebsausstattung vorhanden. Eigene Immobilien besitzt die Firma nicht.