Sie waren als Kunst-Highlight zum 270. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart gedacht – jetzt fehlen bereits zahlreiche der kleinen Mozart-Figuren im Mirabellgarten. Nur wenige Tage nach dem Start der Ausstellung ist ein großer Teil der Installation verschwunden.
Insgesamt 230 Mini-Mozarts wurden rund um den 15. Juli im Bereich der Bastion und des Museumspavillons aufgestellt. Die rund 50 Zentimeter großen Figuren wurden schnell zum beliebten Fotomotiv – doch einige Besucher nahmen sie offenbar einfach mit. Bereits 86 Figuren sind nicht mehr da.
Die Stiftung Mozarteum appelliert nun an die Besucher, die Kunstwerke stehen zu lassen. "Der Appell wäre schon, dass wir jetzt wirklich schauen, dass die Figuren da bleiben. Die Installation erfreut sich unfassbarer Beliebtheit, und wir wollen auch, dass die Besucherinnen und Besucher, die nach Salzburg kommen, um die Installation zu sehen, auch wirklich noch Mozarts am Ende des Tages vorfinden", sagt Geschäftsführer Linus Klumpner im ORF.
Damit die restlichen Mini-Mozarts nicht ebenfalls verschwinden, wird der Bereich mit den Figuren aus Sicherheitsgründen täglich bei Einbruch der Dämmerung abgesperrt.
Die Installation des deutschen Künstlers und Bildhauers Ottmar Hörl soll die menschliche Seite des berühmten Komponisten zeigen und Besucher dazu bringen, Mozart aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Noch bis Ende August sind die Figuren im Mirabellgarten zu sehen.
Zusätzlich stehen fast 100 weitere Mini-Mozarts im Garten des Mozarteums, im Zauberflötenhäuschen sowie im Tanzmeistersaal in Mozarts Wohnhaus. Insgesamt wurden 300 Objekte aufgestellt. Nach dem Ende der Ausstellung werden die Figuren verkauft.