Lebensgefahr statt Glamour: Arielle Rippegather (35) bezahlte ihre Beauty-OP vor vier Jahren in der Türkei mit einer schweren Blutvergiftung und einer bleibenden Narbe. Jetzt zieht die frühere DSDS-Sängerin und Influencerin einen Schlussstrich. Am Mittwoch unterzog sie sich in Düsseldorf einer erneuten Operation im Nasen-Lippen-Bereich.
Mit dem Eingriff wurden die Folgen einer missglückten OP aus dem Jahr 2022 behoben. Damals entschied sich der Reality-Star, bekannt unter anderem aus "Couple Challenge", für ein sogenanntes Lip-Lifting in einer türkischen Klinik, weil der Eingriff dort nur 800, statt wie in Deutschland 1.500 Euro, kosten sollte.
"Dabei wurde zwischen Nase und Lippe etwas herausgeschnitten, fünf bis sieben Millimeter Haut. Dadurch sollte die Lippe angehoben werden und mein Gesicht weiblicher wirken", erklärt Arielle gegenüber der "Bild"-Zeitung.
Kurz nach der OP kam es jedoch zu Komplikationen. "Ich hatte wenige Tage nach der OP eine schwere Blutvergiftung und bin umgekippt. Man hat mir später gesagt, ich hätte auch daran sterben können." Sie musste in ein anderes Krankenhaus, wo sie drei Tage lang mit starken Medikamenten behandelt wurde.
Seither musste sie die Narbe vier Jahre lang mit Kortison behandeln. "Die Narbe ist im Sommer einfach immer komplett weiß, ich muss sie immer überschminken, wenn ich vor der Kamera bin."
Heute blickt Arielle mit ganz anderen Augen auf ihre damalige Entscheidung zurück: "Ich kann vor diesen Pfusch-OPs in der Türkei nach meiner Erfahrung nur warnen. Nur um Geld zu sparen, sollte man dieses Risiko nicht eingehen! Ich war damals naiv, wollte unbedingt weiblicher wirken und konnte mir solche Folgen nicht vorstellen." Auch psychisch habe sie die sichtbare Narbe im Gesicht stark belastet.
Mit dem Eingriff in Düsseldorf, für den sie rund 3.000 Euro bezahlte, hofft Arielle nun, das Kapitel endgültig hinter sich lassen zu können: "Es hat alles funktioniert und fühlt sich gut an. Bald werden die Fäden gezogen, ich hoffe, dass dann alles wieder gut aussieht", so die 35-Jährige im Interview mit der Zeitung abschließend.