Kurz vor einem wichtigen WWE-Auftritt ist der deutsche Wrestler Ludwig Kaiser (35) in den USA mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Der Sport-Entertainer, bürgerlich Marcel Barthel, wurde laut "TMZ" nach einer Auseinandersetzung mit einem Nachbarn in Orlando festgenommen.
Der Vorfall soll sich bereits am 23. April in einem luxuriösen Apartmentkomplex abgespielt haben. Was zunächst als alltägliche Begegnung begann, eskalierte dem Bericht zufolge in einem Aufzug des Gebäudes.
Dort kam es offenbar zu einer unangenehmen Situation zwischen Kaiser, seiner Begleitung und einem Nachbarn. Als der Aufzug seine Etagen passierte, soll es zu einem intensiven Moment zwischen dem Paar gekommen sein, der dem Mitbewohner deutlich zu weit ging. Dieser habe die beiden daraufhin zur Zurückhaltung aufgefordert.
Diese Ansprache soll beim Wrestler schlecht angekommen sein. Laut "TMZ" entwickelte sich daraus ein Streit, der schließlich körperlich wurde: Kaiser soll den Nachbarn mehrfach geschlagen und ihn zu Boden gestoßen haben. Ein weiterer Bewohner verständigte die Polizei.
Für Ludwig Kaiser hatte der Zwischenfall direkte Konsequenzen. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn ins "Orange County Jail". Wenig später wurde er gegen eine Kaution von rund 1000 US-Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ob der Vorfall sportliche oder berufliche Folgen für den WWE-Star haben wird, ist derzeit noch unklar.