Der überraschende 2:1-Erfolg gegen Deutschland am letzten Spieltag der Gruppe E hat Ecuador sensationell in die K.o.-Phase gebracht. Die Südamerikaner mussten gegen den viermaligen Weltmeister liefern, und schafften es auch. Ecuador steht im Sechzehntelfinale.
Denn der Sieg gegen das DFB-Team verschaffte "La Tri" einen garantierten Platz unter den besten acht Gruppen-Dritten, der zum Weiterkommen reicht. Gegen wen es nun geht, ist noch offen. Deutschland ist bereits zuvor als Gruppensieger festgestanden. Die Partie war für unsere Nachbarn deshalb bedeutungslos.
Umso emotionaler war die Feier jedenfalls in Ecuador, das 2006 bereits das WM-Achtelfinale erreicht hatte. Staatspräsident Daniel Noboa hat den Freitag nämlich kurzerhand zu einem Feiertag erklärt.
"Danke an die Spieler und den Trainer, die es trotz der Kritik, der Beleidigungen und der schweren Momente, die sie durchmachen mussten, geschafft haben, sich wieder aufzurappeln und dem ganzen Land diese immense Freude zu bereiten", schrieb der Staatspräsident auf X. Und schob an: "Morgen ist Feiertag".