Sportmix

Nach Skandal! Die lange Liste der Djokovic-Ausraster

Novak Djokovic hat seine Emotionen oft nicht im Griff. Ein Rückblick nach seinem jüngsten Fauxpas beim US Open.
07.09.2020, 12:15

Emotionen gehören im Sport dazu. Bei den Athleten sowie bei den Zuschauern. Letztere hat es an den US Open in New York wegen Corona keine. Spieler schon. Wenn sie aus sportlicher Sicht noch dabei sind. Djokovic ist das nicht mehr, nachdem er sich am Sonntagabend selbst aus dem Turnier bugsierte. Er schoss eine Linienrichterin ab. Dafür wurde die Weltnummer 1 disqualifiziert.

Es ist nicht das erste Mal, dass Djokovic seine Emotionen nicht im Griff hat. 2016 bei den French Open fliegt sein Schläger aus Ärger über einen verpassten Punkt im Viertelfinal gegen Tomas Berdych unkontrolliert nach hinten. Ein Linienrichter kann gerade noch ausweichen, sonst wäre er vom Racket getroffen worden. Djokovic wurde für seinen Fauxpas verwarnt, aber nicht vom Turnier ausgeschlossen. Danach gewann er es.

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Im gleichen Jahr bekam beim Australian Open ein Ballmädchen Djokovics Power zu spüren. Im Drittrundenspiel gegen den Italiener Andreas Seppi traf Djokovic mit einem Returnball nach Aufschlag des Gegners das Ballmädchen. Passiert ist nichts Schlimmes und Djokovic entschuldigte sich sofort. 2007 in Madrid gegen Fernando Verdasco war ihm dies auch schon passiert, worauf er das Ballmädchen herzte.

2015 in Wimbledon läuft es Djokovic im Viertrundenspiel gegen den Südafrikaner Kevin Anderson nicht nach Wunsch. Aus Wut und Ärger staucht er ein Ballmädchen zusammen. Dieses ist völlig perplex, bekommt vom Spieler nach der Partie immerhin eine Entschuldigung.

Zwei Jahre zuvor in Madrid verzichtet Djokovic auf eine Entschuldigung. Er ist im Erstrundenspiel gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov derart verärgert über das Publikum, weil dieses gegen ihn ist und seinen Gegner anfeuert. "Lutscht meinen Schw…", sind die unflätigen Worte des Serben.