Erstmals seit Crash

Nach Wiederbelebung – Vater postet Bild mit Moto3-Pilot

Noah Dettwiler ist seit letzter Woche zurück in der Schweiz. Nun teilt sein Vater ein gemeinsames Foto.
Sport Heute
11.11.2025, 21:26
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Zwei Wochen sind seit dem Horrorsturz von Noah Dettwiler vergangen. Seit letztem Donnerstag ist der Motorradpilot zurück in der Schweiz. Zuletzt sagte sein Manager, David Kriech: "Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Es waren extrem schwierige Tage für die Familie und das ganze Umfeld. Es standen zuletzt weitere Untersuchungen an und am Montag wird er wie geplant am Bein operiert. Bisher wurde das Bein nur provisorisch fixiert."

Am Dienstagabend postete Andy Dettwiler ein gemeinsames Foto mit seinem Sohn, der auf dem Bild im Rollstuhl sitzt. Die Nachricht des Vaters zum Bild: "Auf dem Weg!" Zahlreiche Kommentare hat das gemeinsame Foto.

Nacken und Knie in Mitleidenschaft gezogen

Sohn Noah kann also wieder etwas lächeln. Zuletzt erklärte sein Manager, dass zusätzliche Verletzungen ans Licht kamen: "Im Nackenbereich ist es nicht nur ein kleiner Riss, sondern etwas Ernsthafteres. Da muss jetzt genau analysiert werden, ob es eine weitere Behandlung braucht. Aber es sieht nicht danach aus, als ob es operiert werden muss. Für die nächsten zwei bis drei Monate wird er aber sicherlich eine Halskrause tragen müssen." Auch das Knie hat beim Unfall Schaden genommen. Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob eine Operation nötig sein wird.

Darauf angesprochen, wie groß die Hoffnung auf eine vollständige Genesung sei, zeigt sich Kriech zuversichtlich: "Die Hoffnung ist da aufgrund der Tatsache, dass er in den letzten Tagen Riesenschritte gemacht hat. Das grenzt an ein Wunder. Der Weg wird aber lang und wir müssen ihm diese Zeit geben, um sich komplett zu rehabilitieren."

Dettwiler im Austausch mit Teamkollege – Diskussionen dauern an

Kriech führt weiter aus, dass Dettwiler bereits in Kontakt war mit seinem Teamkollegen: "Wir haben am Samstag nach dem Qualifying erstmals einen kurzen Videocall gemacht, mit dabei war auch Teamkollege Scott Ogden. Das Rennen am Sonntag durfte er dann auch schon schauen."

Der Sturz des Schweizers ist im Fahrerlager natürlich immer noch ein großes Thema. Seit 2023 ist die Besichtigungsrunde auf dem Weg in die Startaufstellung in den beiden kleineren Klassen die einzige Möglichkeit, um das Motorrad auf seine Funktionalität zu testen. Das Warm-up, eine kurze Trainingssession jeweils am Morgen vor dem Rennen, wurde zugunsten der MotoGP-Kategorie gestrichen. Die Fahrer absolvieren da im Anschluss an ihr Warm-up noch eine Fahrerparade.

Gegenüber der SRF-Sendung "Sportpanorama" kamen weitere Exponenten zu Wort. Carlos Ezpeleta, Sportchef der MotoGP, bestätigt, dass der Unfall aufgearbeitet werde. Das fehlende Warm-up sei aber kein Thema. MotoGP-Pilot Johann Zarco sieht das etwas anders: "Nach einem Warm-up könnte man in der Besichtigungsrunde vorsichtiger fahren. Zu prüfen, ob die Motorräder nach Reparaturen am Vortag funktionieren, ist eigentlich obligatorisch."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 11.11.2025, 21:55, 11.11.2025, 21:26
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