Gläubiger stellte Antrag

Nächste Firmenpleite in Baubranche – so geht es weiter

Über die Ma.Gn.AT-House GmbH wurde am Mittwoch ein Konkurs eröffnet. Drei Mitarbeiter sind betroffen. Für Experten sind viele Fragen offen.
Michael Rauhofer-Redl
09.04.2026, 08:15
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Nächste Firmenpleite in Österreich: Über das Vermögen der Ma.Gn.AT-House GmbH ist am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren eröffnet worden, das geht aus einer Aussendung des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) hervor. Der Antrag kam von einem Gläubiger.

Das Unternehmen wurde erst 2022 gegründet und war im Vertrieb von Fertigteilhäusern sowie Baustoffen und Baumaschinen tätig. Laut aktuellen Unterlagen sind derzeit noch drei Mitarbeiter beschäftigt.

Höhe der Schulden nicht bekannt

Warum die Firma in die Insolvenz geschlittert ist, ist derzeit noch unklar. Die genauen Ursachen sollen erst im Zuge des Verfahrens geklärt werden. Auch zur Höhe der Schulden und zur Anzahl der betroffenen Gläubiger gibt es aktuell noch keine Angaben.

Zum Insolvenzverwalter wurde Mag. Christian Steurer bestellt. Er wird nun prüfen, ob Vermögenswerte vorhanden sind und wie diese bestmöglich verwertet werden können.

Viele Fragen offen

Ob das Unternehmen einen Entschuldungsantrag einbringen wird, ist offen. Falls nicht, wird das vorhandene Vermögen verwertet und am Ende an die Gläubiger verteilt. Ob diese überhaupt Geld zurückbekommen, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Wichtige Fristen stehen bereits fest: Forderungen können bis 18. Juni angemeldet werden, die Prüfungstagsatzung findet am 2. Juli statt.

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