Gemeinsam mit Jan Hörl hatte Embacher bei Olympia in Predazzo die Ehre der österreichischen Skispringer gerettet, im Super-Teambewerb die Goldmedaille geholt. Nun setzte Embacher noch einen drauf. Der Tiroler krönte sich bei der Junioren-Weltmeisterschaft im norwegischen Lillehammer zum dritten Mal in Folge zum Weltmeister.
Embacher setzte sich mit Sprüngen auf 98,0 Meter und 98,5 Meter klar vor dem Polen Kacper Tomasiak durch, hatte komfortable 9,2 Punkte Vorsprung. Der US-Amerikaner Jason Colby ergatterte mit 20,5 Punkten Rückstand die Bronzemedaille, landete knapp vor dem zweitbesten ÖSV-Adler Lukas Haagen, dem nur "Blech" blieb. Thomas Gferrer belegte Rang 14, Julian Auinger den 24. Platz.
"Ich habe mich gut gefühlt, einen guten Job gemacht und gute Sprünge gezeigt. Ich bin sehr glücklich", strahlte Embacher, dem Historisches gelang. Er ist der erste männliche Skispringer, der bei drei Junioren-Weltmeisterschaften in Folge eine Einzel-Goldmedaille ersprang. Bei den Frauen war das bisher nur Sara Takanashi von 2012 bis 2014 gelungen.
Für Embacher ist es nach den Team-Goldmedaillen 2023, 2024 und 2025 und dem Triumph im Mixed 2024 die bereits siebte Goldene bei Junioren-Weltmeisterschaften.
Besonders wichtig ist der Erfolg auch für den österreichischen Skiverband. Durch Embachers Goldene dürfen im kommenden Weltcup-Winter sechs heimische Springer an den Start gehen – ein zusätzlicher Platz für den ÖSV.