Die Coronazahlen sind wieder im Steigen und eine klare, einheitliche Strategie der Politik ist vorerst nicht erkennbar. In der Steiermark folgt man nun dem Wiener Beispiel und empfiehlt die vierte Impfung schon für Jüngere. Anders als in der Bundeshauptstadt setzt man die Altersgrenze auf 45.
Während sich in Wienalle Bürgerinnen und Bürger ab zwölf den vierten Stich gegen das Virus abholen können, verfolgt man in der Steiermark eine höhere Altersgrenze. Primar Klaus Vander (Kages; Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie) appelliert an alle Steirerinnen und Steirer über 45, sich ein viertes Mal impfen zu lassen.
Vom nationalen Impfgremium wird empfohlen, ab 65 die vierte Impfung zu bekommen. Diesen Aufruf seien schon viele Steirerinnen und Steirer gefolgt. "Wir sind in der Poleposition", meinte dazu Gerald Lichtenegger vom Pandemiemanagement.
Die "Kleine Zeitung" berichtet nun, dass auch alle Impfstraßen des Bundeslandes ab 16. August wieder aufsperren werden. Im Mai hatten die Zentren in Deutschlandsberg, Leoben, Feldbach, Murau, Weiz, Gratkorn, Leibnitz und Voitsberg zunächst geschlossen.
Neben niedergelassenen Ärzten besteht bereits jetzt die Chance sich in Bruck an der Mur, Gleisdorf, auf der Grazer Messe, in Hartberg, in Judenburg, und in Liezen sowie in Graz Umgebung abzuholen. Die Teststraßen im Land bleiben indes vorerst noch geschlossen.