Zeit drängt

Nahost-Krieg sorgt jetzt auch für WM-Quali-Chaos

Der Krieg im Nahen Osten bringt auch die WM-Qualifikation durcheinander. Wegen gesperrter Lufträume und Visa-Problemen stehen Play-offs auf der Kippe.
Sport Heute
05.03.2026, 12:09
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Der Krieg mit Iran sorgt nun auch im Fußball für massive Probleme. Die irakische Nationalmannschaft bangt um ihre Teilnahme an den Play-off-Spielen für die Weltmeisterschaft 2026.

Grund sind massive Reiseprobleme. Wie der Verband mitteilte, kann Teamchef Graham Arnold die Vereinigten Arabischen Emirate wegen des gesperrten Luftraums derzeit nicht verlassen. Gleichzeitig kämpfen Spieler und Betreuer mit Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Einreisevisa für Mexiko. Mehrere zuständige Botschaften sind derzeit geschlossen.

Am 31. März soll der Irak in Monterrey gegen den Sieger des Duells Bolivien gegen Suriname um eines der letzten Tickets für die WM in den USA, Mexiko und Kanada spielen. Der Verband steht nach eigenen Angaben im ständigen Austausch mit der FIFA und dem asiatischen Kontinentalverband, um eine Lösung zu finden.

Für den Irak wäre es erst die zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Bisher stand das Team nur 1986 bei der Endrunde auf dem Platz.

Das mexikanische Außenministerium erklärte, dass die Situation auch dadurch erschwert wird, dass Mexiko keine eigene Botschaft im Irak unterhält. Die mexikanische Vertretung in den Vereinigten Arabischen Emiraten stehe jedoch in Kontakt mit dem irakischen Verband.

Eine mögliche Lösung könnten Visa sein, die über Botschaften in europäischen Ländern ausgestellt werden. Die dafür nötigen Namen seien bereits angefordert worden, um das Verfahren zu beschleunigen.

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