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"Natürlich ein Witz" – Kritik an Deutschland-Tor

Deutschland hat bei der WM eine bittere Pleite kassiert. Am letzten Spieltag setzte es trotz schneller Führung ein 1:2. Der DFB-Treffer regt aber auf.
Sport Heute
26.06.2026, 07:27
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Leroy Sane hat das DFB-Team am letzten Gruppenspieltag zwar schon in der zweiten Minute gegen Ecuador in Führung geschossen. Am Ende stand dann aber trotzdem eine Pleite. Weil Nilson Angulo (9.) und Gonzalo Plata (77.) die Partie zugunsten der Südamerikaner gedreht hatten. Deutschland stand schon vor dem Spiel als Sieger der Gruppe E fest, rotierte trotzdem kaum, während Ecuador unbedingt einen "Dreier" brauchte, um im Kampf um das Weiterkommen als einer der acht besten Gruppen-Dritten noch mitzumischen. Die Elfenbeinküste schlug zeitgleich Curacao mit 2:0, ist Zweiter.

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Dabei sorgt aber der Führungstreffer Deutschlands durchaus für Kritik und Unverständnis. Denn in der Entstehung des Tores hatte Deutschlands Aleksander Pavlovic den Ball mit einem hoch gestreckten Bein angenommen – auf Höhe des Kopfes von Ecuadors Pedro Vite. Nach der Annahme touchierte der Bayern-Spieler mit seinem Bein auch den Kopf des Gegenspielers. Trotzdem gab die US-Schiedsrichterin Tori Penso das Tor. Auch der Video Assistant Referee hatte keine Bedenken.

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Für viele Experten ist diese Entscheidung aber nicht nachvollziehbar gewesen. "Das Tor hätte niemals zählen dürfen", sagte der deutsche Kult-Kommentator Frank Buschmann im "ORF", Und auch Mats Hummels sah es bei "MagentaTV" gleich: "Der Treffer darf einfach nicht zählen."

Heftige Kritik kam derweil vom ehemaligen deutschen Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe in der "Bild". "Diese Entscheidung ist natürlich ein Witz. Zu unseren Gunsten, wir freuen uns, aber objektiv müssen wir sagen: Das ist nicht akzeptabel", meinte der Ex-Schiedsrichter. "Man kann versuchen, den Ball in zwei Metern Höhe zu spielen, wenn kein Gegner in der Nähe ist. Wenn man den Gegner auf zwei Meter Höhe am Kopf trifft, dann ist es ein klares Foulspiel", urteilte Gräfe, stellte einen Verdacht in den Raum: "Man gewinnt den Eindruck, dass die kleinen Mannschaften benachteiligt werden."

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