Nawalny meldet sich erstmals seit Gift-Angriff zu Wort

Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hatte schon 2018 Probleme mit der russischen Regierung: Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny wurde am 14. Juni 2018 nach dreißig Tagen in Haft wieder in die Freiheit entlassen.
Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hatte schon 2018 Probleme mit der russischen Regierung: Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny wurde am 14. Juni 2018 nach dreißig Tagen in Haft wieder in die Freiheit entlassen.(Bild: picturedesk.com)
Zum ersten Mal seit seiner Vergiftung hat sich Alexej Nawalny selbst auf Instagram wieder zu Wort gemeldet.

Der Putin-Kritiker postete ein Bild aus dem Krankenhaus, das ihn im Kreis seiner Familie zeigt. "Hallo, hier ist Nawalny", schrieb er dazu. "Ich vermisse euch. Ich kann immer noch kaum etwas selbst machen, aber gestern konnte ich den ganzen Tag selbstständig atmen. Wahrhaftig selbstständig. Ich brauchte keine Hilfe mehr von außen, nicht einmal ein Ventil in meinem Hals", teilte Nawalny seine Freunde über seine fortschreitende Genesung mit seinen Anhängern. Das Atmen sei ein erstaunlicher Prozess, der von vielen nicht genug wertgeschätzt würde.

Zwei Wochen im Koma

Alexej Nawalny wird seit dem 22. August in Berlin behandelt. Der russische Oppositionspolitiker lag nach einer Vergiftung mit einem chemischen Nervenkampfstoff rund zwei Wochen im künstlichen Koma. Weswegen und von wem? >> HIER einige Therorien

Der 44-Jährige wird derzeit in Deutschland in der Berliner Charité behandelt. Seit Jahren gehört Nawalny zu den schärfsten Kritikern des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Weitere Speziallabore in Frankreich und Schweden haben eine Vergiftung bestätigt. Der Kreml-Kritiker befindet sich nun auf dem Weg der Besserung. Dennoch: Langzeitfolgen der schweren Vergiftung seien weiterhin nicht auszuschließen.

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