Christoph Baumgartner verpasst die WM! Der ÖFB-Star hat sich beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen Tunesien am rechten Oberschenkel verletzt und fällt für die Weltmeisterschaft aus.
Doch Baumgartner ist nicht der einzige prominente Spieler, der die WM nur vor dem Fernseher verfolgen wird. Verletzungen, verpasste Qualifikationen oder Nicht-Nominierungen sorgen dafür, dass zahlreiche Stars bei der Endrunde fehlen. "Heute" zeigt, welche Top-Spieler die Weltmeisterschaft verpassen werden.
Besonders schmerzhaft ist das Aus für Georgien und Polen. Georgiens Superstar Khvicha Kvaratskhelia schaffte es mit seinem Team nicht zur Endrunde. Der 25-Jährige gewann zuletzt mit Paris Saint-Germain die Champions League und zählt zu den spektakulärsten Offensivspielern Europas.
Auch Robert Lewandowski wird bei der WM nicht dabei sein. Polen scheiterte in der Qualifikation, für den 37-Jährigen könnte damit auch die Karriere im Nationalteam zu Ende gehen. Der frühere Bayern- und Barcelona-Stürmer hält mit 165 Länderspielen und 89 Toren beide polnischen Rekorde.
Für einen Paukenschlag sorgte einmal mehr Italien. Die "Squadra Azzurra" verpasste bereits zum dritten Mal in Folge die WM. Damit bleiben Stars wie Gianluigi Donnarumma, Nicolo Barella, Alessandro Bastoni oder Riccardo Calafiori erneut nur die Zuschauerrolle.
Auch Slowenien scheiterte in der Qualifikation. Manchester-United-Stürmer Benjamin Sesko wird ebenso fehlen wie Ungarns Liverpool-Star Dominik Szoboszlai und dessen Teamkollege Milos Kerkez.
Eine große Überraschung ist auch das Aus von Nigeria. Die "Super Eagles" konnten sich trotz ihres hochkarätigen Kaders nicht qualifizieren. Damit fehlen mit Victor Osimhen und Ademola Lookman zwei der gefährlichsten Angreifer Afrikas.
Zahlreiche Topspieler wurden zudem vom Verletzungspech ausgebremst. Deutschland muss auf Bayern-Star Serge Gnabry verzichten. Der Flügelspieler zog sich im April eine Adduktorenverletzung zu und verpasst nach der WM 2018 und der Heim-EM 2024 erneut ein Großturnier.
Auch die Niederlande verloren mit Xavi Simons einen Schlüsselspieler. Der 23-Jährige erlitt im April einen Kreuzbandriss. Brasilien muss ohne Real-Star Rodrygo auskommen, zudem fällt Innenverteidiger Eder Militao verletzt aus. Frankreich wiederum verlor Liverpool-Stürmer Hugo Ekitike, der sich mit einem Achillessehnenriss aus dem WM-Rennen verabschiedete.
Während viele Teams über Ausfälle klagen, können Frankreich und Brasilien sogar auf namhafte Spieler verzichten. Bei den Franzosen schafften es unter anderem Khephren Thuram, Eduardo Camavinga und Randal Kolo Muani nicht in den Kader. Bei Brasilien blieben etwa Joao Pedro und Gabriel Jesus außen vor.