NEOS-Kandidatin Gamon will 1. Mai abschaffen

Die NEOS wünschen sich einen gesamteuropäischen Feiertag am 8. Mai, dem Tag der Befreiung. Dafür wollen sie im Gegenzug den 1. Mai als Feiertag abschaffen.
Die Spitzenkandidatin der NEOS für die EU-Wahl, Claudia Gamon, hat in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag erklärt, sie wünsche sich einen gesamteuropäischen Feiertag. Im Gegenzug dazu solle der 1. Mai als Feiertag in ganz Europa abgeschafft werden, so Gamon.

Als perfektes Datum für einen europaweiten Feiertag sieht die NEOS-Spitzenkandidatin den 8. Mai, den Tag der Befreiung, an. Gamon berief sich besonders auf "die Symbolik dahinter, die man nicht unterschätzen darf", besonders in Hinblick darauf, dass laut einer aktuellen Studie viele Österreicher zu wenig über den Holocaust Bescheid wissen.

1. Mai gegen EU-Feiertag "eintauschen"

Damit kein zusätzlicher freier Tag entsteht, könnte Gamon zufolge etwa der 1. Mai, der "Tag der Arbeit", zum Arbeitstag werden. Denn dieser sei schließlich ein Tag, der in allen EU-Staaten als Feiertag begangen wird. Auf den Einwand der Moderatoren, dass die Sozialdemokraten dabei niemals mitmachen würden, antwortete Gamon: "ein Feiertag gehört keiner Partei".



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Überdies setzte sich die NEOS-Spitzenkandidatin neuerlich für einen europäischen Pass ein. Auch die Ausweitung des Erasmus-Programms auf Schülerinnen und Schüler sowie Lehrlinge forderte sie. Gamon bekräftigte ihre Vision von "Vereinigten Staaten von Europa", zu denen längerfristig auch eine europäische Armee gehöre.

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