NEOS könnten zum glücklichen Joker werden

Der pinken Partei kann in der Koalitionsfrage eine wichtige Rolle zugesprochen werden - sie könnten sogar genauso mächtig wie eine Großpartei werden.
NEOS-Chef Strolz ist glücklich über den Ausgang der Wahl: Zuvor hat er den Pinken noch die "Reife für die Zweistelligkeit" zugemutet. Dieses Ergebnis wurde zwar deutlich verfehlt, dennoch sind die NEOS nun die viertstärkste Fraktion - das bringt ihnen ein zusätzliches Mandat im Nationalrat.

Nun kann die pinke Partei sogar in den Koalitionsverhandlungen mitpokern. Denn sowohl in einer schwarz-blauen, als auch in einer schwarz-roten Konstellation wären die NEOS das Zünglein an der Waage: Sie hätten nämlich die nötigen Stimmen, um den Parteien eine Zweidrittelmehrheit für Verfassungsänderungen sicherzustellen.

Antreten bei Landtagswahlen fraglich

Wien Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger äußerte sich direkt nach den ersten Hochrechnungen klar gegen eine Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen. NEOS-Chef Stolz hingegen wirkte über den ganzen Wahlkampf hinweg nicht abgeneigt. Er "bewarb" sich auch immer wieder als Bildungsminister, was ihm bei einer möglichen Koalition winken würde.

Nach der Wahl beschäftigten sich die NEOS jedoch eher mit dem Antreten bei den Landtagswahlen. Im kommenden Jahr wird nämlich in Tirol, Kärnten, Niederösterreich und Salzburg gewählt. In allen Bundesländern konnten die Pinken zulegen, was für ein Antreten spricht.

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(slo)

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