Keine Revolution aus der Luft

Netanjahu droht Iran jetzt sogar mit Bodenoffensive

Israels Premier sieht den Iran nach drei Wochen Krieg stark geschwächt und deutet eine mögliche Bodenkomponente für einen Regimewechsel an.
Newsdesk Heute
20.03.2026, 12:29
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Knapp drei Wochen nach Beginn der Luftangriffe auf den Iran zeigt sich Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu siegesgewiss. Bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz verkündet er: "Wir gewinnen und der Iran wird dezimiert."

Der israelische Premier deutet dabei auch einen nächsten Schritt im Konflikt an. "Es heißt oft, dass man keine Revolutionen aus der Luft machen kann. Das stimmt", so Netanjahu. Es müsse auch eine "Bodenkomponente" geben. Details dazu wollte er aber nicht nennen.

Wie n-tv.de berichtet, bleibt Netanjahu über die genaue Form einer möglichen Bodenoffensive vage. "Es gibt viele Möglichkeiten für diese Bodenkomponente, und ich nehme mir die Freiheit, sie nicht mit Ihnen zu teilen", erklärt er.

Irans Führung geschwächt

Die iranische Führung sei nach den Angriffen massiv geschwächt. Der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei wurde laut Netanjahu am ersten Kriegstag getötet. Sein Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei habe "sein Gesicht nicht gezeigt". Es gebe Spannungen unter jenen, die an die Spitze drängen.

Zudem sei der Iran nicht mehr in der Lage, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Der Krieg werde "viel schneller enden, als die Leute denken", gibt sich Netanjahu zuversichtlich.

Trump bittet um Feuerpause

Mit Blick auf den israelischen Alleingang beim Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars erklärt Netanjahu, US-Präsident Donald Trump habe Israel anschließend gebeten, weitere Angriffe auszusetzen. "Wir halten uns daran", so der israelische Regierungschef.

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