Neue Details zu Messis Verlängerung bei Barcelona

Lionel Messi
Lionel MessiPicturedesk
Lionel Messi und der FC Barcelona haben sich endlich auf einen neuen Vertrag geeinigt. Was genau in dem Arbeitspapier steht. 

Auch wenn der sechsfache Weltfußballer noch nicht unterschrieben hat, ist es nun fix. Messi bleibt weiterhin bei seinem Herzensklub. Der Argentinier, der seinen Vertrag bei den Katalanen mit 30. Juni auslaufen ließ, wird weiterhin für Barca auflaufen. Das ist bereits seit Mittwoch bekannt. Im vergangenen Sommer hatte der mittlerweile 34-Jährige noch versucht, seine Gratis-Ausstiegsklausel zu ziehen. Nun will der Argentinier unbedingt im Camp Nou bleiben. 

Am Freitag sickerten weitere Details zu Messis neuem Arbeitspapier durch. Bereits seit Mittwoch ist die Laufzeit bekannt. Der sechsfache Weltfußballer soll einen Fünfjahresvertrag unterschreiben, obwohl klar ist, dass er nicht so lange für die "Blaugrana" spielt. Messi soll stattdessen nach zwei Jahren an MLS-Klub Inter Miami verliehen werden, um dort seine Karriere ausklingen zu lassen. Der Vertrag wurde allerdings auf fünf Jahre ausgelegt, um Messis Gehalt auf eine längere Zeitspanne aufzuteilen. 

Gehaltskürzung, Ausstiegsklausel

Für einen Barca-Verbleib hat Messi auch eine Gehaltskürzung in Kauf genommen. Sein letzter Vertrag hatte ein Gesamtvolumen von über 500 Millionen Euro. Nun verzichtet der Argentinier auf rund die Hälfte seiner Bezüge. Messi hatte dieses Angebot sofort angenommen. Er hatte spanischen Medienberichten zufolge stets klar gemacht, dass eine Verlängerung nicht am Finanziellen scheitern soll. 

In Messis Vertrag, den Anwälte über das Wochenende ferstigstellen, um nächste Woche die Verlängerung offiziell zu machen, wird eine Ausstiegsklausel in der Höhe von 350 Millionen Euro verankert sein. Auch hier waren sich die Parteien schnell einig. Problematischer war da schon, dass Barca seinem Spieler noch kolportierte 80 Millionen Euro schulden soll. Die Zahlung dieser Summe soll ebenfalls festgehalten worden sein.  

Müssen Stars gehen?

Trotzdem: der Deal ist noch nicht unter Dach und Fach. Und das liegt vor allem an der spanischen Liga. Denn in der Primera Division gilt eine Gehalts-Deckelung, die Barcelona zu weiteren Einsparungen zwingt, um Messi und die anderen Sommer-Neuzugänge (Sergio Aguero, Eric Garcia und Memphis Depay) anmelden zu können. 

Deshalb müssen die Katalanen nach Trincao, Junior Firpo oder Carles Alena zumindest einen großen Star abgeben, um Platz für Messi zu haben. Dabei werden allen voran Philippe Coutinho, der schon länger ein Verkaufskandidat ist, sowie Antoine Griezmann genannt. Beide sollen unter Coach Ronald Koeman keine Zukunft mehr haben. Werden ihre Gehälter eingespart, kann Messi registriert werden. 

Das soll allerdings möglichst schnell geschehen, denn die Barcelona-Sponsoren werden bereits unruhig. Messi ist schließlich aktuell kein Spieler der Katalanen mehr. Der Klub und seine Geldgeber können also nicht mit dem Gesicht des sechsfachen Weltfußballers werben. 

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