In der Neubaugasse wird ab Montag, 17. August, die Verkehrsführung geändert. Zwischen Burggasse und Siebensterngasse wird die Einbahn umgedreht. Ziel der Stadt: weniger Autos im Durchzugsverkehr und mehr Platz für Fußgänger.
Hintergrund ist eine umfassende Evaluierung des Umbaus der Neubaugasse aus dem Jahr 2020. Dabei wurden Verkehrsströme über mehrere Monate analysiert und Bewohner sowie Geschäftsleute zu ihrer Zufriedenheit befragt. Das Ergebnis fällt grundsätzlich positiv aus: Seit der Neugestaltung sind rund 50 Prozent mehr Menschen zu Fuß in der Straße unterwegs.
Für Autofahrer bedeutet die Änderung eine neue Route. Der nördliche Teil der Neubaugasse ist künftig über Kirchengasse und Siebensterngasse erreichbar. Der südliche Abschnitt wird weiterhin über die Westbahnstraße erschlossen.
Für die Buslinie 13A bleibt alles beim Alten: Sie darf die Neubaugasse weiterhin in beide Richtungen befahren. Die Haltestelle der Linie 48A wird künftig näher an die Neubaugasse verlegt.
Die Stadt erwartet durch die neue Verkehrsführung deutlich weniger Durchzugsverkehr. Im nördlichen Bereich soll dieser laut Prognose um rund 62 Prozent sinken, im südlichen Abschnitt um etwa 21 Prozent.
Auch für Fußgänger tut sich etwas. Weil die Abbiegespur von der Burggasse in die Neubaugasse wegfällt, wird der Gehsteig an dieser Stelle breiter. Zusätzlich sind vier neue Bäume in der Neubaugasse geplant, drei weitere sollen in der Siebensterngasse gepflanzt werden.