Österreich muss sich am Montag regional auf kräftige Gewitter und große Regenmengen einstellen. Weil die Gewitterzellen nur langsam weiterziehen, kann es stellenweise innerhalb kurzer Zeit intensiv schütten. Damit steigt auch die Gefahr lokaler Überflutungen. Das geht aus einer Schwergewitter-Prognose von "SkywarnAustria" hervor.
Grund dafür ist eine Kaltfront, die sich nur langsam aus Nordwesten über das Land bewegt. Besonders entlang der Alpen sowie im Süden bleibt die Luft labil und damit anfällig für Schauer und Gewitter.
Schon am Vormittag ziehen entlang der Alpen erste Regenschauer durch. Am Nachmittag entstehen zunehmend Quellwolken, aus denen sich rasch weitere Schauer und Gewitter entwickeln können.
Zunächst liegt der Schwerpunkt zwischen Tirol, Salzburg und der Steiermark. Im weiteren Tagesverlauf verlagert sich die Gewitteraktivität in Richtung Osttirol, Kärnten, südliche Steiermark und Burgenland.
Auch im Nordosten sind einzelne Schauer möglich. Besonders problematisch: Die Gewitter ziehen nur langsam nach Süden. Dadurch können lokal in kurzer Zeit große Regenmengen niedergehen.
Die größte Gefahr geht daher von kräftigem Starkregen aus. Stellenweise sind lokale Überflutungen möglich. Erst am Abend lässt die Gewitteraktivität nach und die Lage beruhigt sich allmählich.