"Theos: Cities of Myth"

Neue Städtebau-Hoffnung setzt auf griechische Götter

Mit Göttern, Helden und großen Metropolen will ein der Strategie-Titel "Theos: Cities of Myth" bald die Erinnerung an Genre-Klassiker wachhalten.
Rene Findenig
17.06.2026, 18:35
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Wer schon vor mehr als 20 Jahren seine Freizeit mit dem Aufbau virtueller Städte verbracht hat, darf beim Namen "Theos: Cities of Myth" aufhorchen. Dotemu und Triskell Interactive haben ein neues Städtebau- und Strategiespiel angekündigt, das sich an den großen Aufbau-Klassikern der frühen 2000er-Jahre orientiert. Der Titel soll 2026 für PC erscheinen und führt die Spieler in eine Welt, die von der griechischen Mythologie geprägt ist. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eigener Siedlungen, die sich im Laufe der Zeit zu großen Metropolen entwickeln sollen.

Dabei geht es allerdings nicht nur darum, Häuser zu errichten, Straßen anzulegen und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Jede Stadt steht unter dem Schutz einer bestimmten Gottheit. Die Entscheidungen der Spieler beeinflussen daher nicht nur das tägliche Leben ihrer Einwohner, sondern auch die Beziehung zu den mächtigen Wesen des antiken Götterhimmels. Die Entwickler setzen dabei auf bekannte Figuren aus der griechischen Mythologie. Städte können etwa Athena, Ares oder einer anderen Gottheit gewidmet werden.

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Insgesamt sollen sieben göttliche Persönlichkeiten eine wichtige Rolle spielen. Wer ihre Erwartungen erfüllt, darf auf Unterstützung hoffen. Wer die Wünsche seiner Schutzgottheit ignoriert, muss hingegen mit unangenehmen Folgen rechnen. Damit entsteht ein zusätzlicher Balanceakt. Einerseits müssen genügend Lebensmittel produziert, Wohnraum geschaffen und kulturelle Angebote bereitgestellt werden. Andererseits verlangen die Götter nach Aufmerksamkeit und bestimmten Bauwerken.

Göttlicher Unmut mit erheblichen Auswirkungen

Die Entwickler stellen klar, dass göttlicher Unmut erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung einer Stadt haben kann. Selbst eine eigentlich erfolgreiche Metropole soll dadurch ins Wanken geraten können. Mit diesem Ansatz wollen Dotemu und Triskell Interactive offenbar klassische Städtebau-Mechaniken mit einem stärkeren Fokus auf Mythologie verbinden. Das antike Griechenland dient dabei nicht nur als Kulisse. Die mythologischen Elemente greifen direkt in das Spielgeschehen ein und beeinflussen die Entwicklung der Städte.

Besonders interessant ist die Rolle berühmter Helden und historischer Persönlichkeiten. Laut den bisherigen Informationen können diese Figuren in die eigene Stadt gelockt werden, wenn die Voraussetzungen stimmen. Eine gut organisierte Siedlung und zufriedene Gottheiten sollen dafür sorgen, dass legendäre Persönlichkeiten erscheinen und verschiedene Vorteile gewähren. Welche konkreten Auswirkungen diese Boni haben werden, haben die Entwickler bislang allerdings noch nicht im Detail erläutert. Neben dem Städtebau selbst wollen die Verantwortlichen auch den wirtschaftlichen Aspekt stärker in den Vordergrund rücken.

Spieler sollen Handelsnetzwerke aufbauen und ihre Städte zu mächtigen Wirtschaftszentren entwickeln können. Ressourcenmanagement bleibt damit ein zentraler Bestandteil des Spiels. Der Erfolg einer Siedlung hängt nicht allein von eindrucksvollen Tempeln oder monumentalen Bauwerken ab, sondern auch von funktionierenden Lieferketten und einer stabilen Versorgung. Gleichzeitig erweitert "Theos: Cities of Myth" die klassische Formel um militärische Elemente. Nach Angaben der Entwickler können Armeen aufgestellt werden, um die eigene Bevölkerung vor rivalisierenden Nachbarn zu schützen. Darüber hinaus sollen Eroberungen möglich sein.

Für erfahrene Strategen als auch Neueinsteiger

Kämpfe finden dabei in Echtzeit statt. Dieser Bereich hebt den Titel deutlich von vielen älteren Städtebau-Klassikern ab, die sich vor allem auf Wirtschaft und Infrastruktur konzentrierten. Für Fans des Genres dürfte auch die Rückkehr bekannter Bauwerkzeuge interessant sein. Triskell Interactive verweist auf Erfahrungen aus der Arbeit an "Pharaoh: A New Era". Funktionen und Werkzeuge aus diesem Projekt sollen erneut eingesetzt werden, um den Bau großer Städte möglichst komfortabel zu gestalten. Die Entwickler betonen, dass dadurch sowohl erfahrene Strategen als auch Neueinsteiger leichter eigene Metropolen planen können.

Gestalterische Freiheit scheint dabei ein wichtiges Ziel zu sein. Spieler sollen nicht nur monumentale Tempelanlagen errichten können, sondern auch viele kleinere Details ihrer Städte selbst bestimmen. Von Verkehrswegen bis zur Anordnung einzelner Gebäude soll ein hoher Grad an Kontrolle möglich sein. Inhaltlich verspricht das Spiel zahlreiche Stunden Beschäftigung. Geplant sind verschiedene Szenarien, Missionen und ein freier Sandbox-Modus. Wer lieber ohne feste Vorgaben baut, soll seine Stadtentwicklung dort weitgehend selbst gestalten können. Gleichzeitig sollen Aufgaben für zusätzliche Herausforderungen sorgen.

Auch technisch wollen die Entwickler moderne Akzente setzen. Genannt werden eine zeitgemäße Benutzeroberfläche, dynamische Beleuchtung und verschiedene Komfortfunktionen, die den Zugang erleichtern sollen. Ziel sei es, den klassischen Reiz des Städtebaus zu bewahren und gleichzeitig aktuelle Erwartungen an Bedienung und Übersichtlichkeit zu erfüllen. Ob "Theos: Cities of Myth" tatsächlich an die großen Genre-Vorbilder anknüpfen kann, wird sich allerdings erst nach der Veröffentlichung zeigen. "Theos: Cities of Myth" erscheint 2026 für PC – einen konkreten Starttermin gibt es noch nicht.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } 17.06.2026, 18:35
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