Autofahrer in Tirol sollten künftig noch genauer auf den Tacho schauen. Die Polizei hat ihre mobile Geschwindigkeitsüberwachung komplett modernisiert und alle bisher eingesetzten mobilen Radargeräte durch Systeme der neuesten Generation ersetzt.
Damit ist Tirol das erste Bundesland Österreichs, das die Modernisierung der mobilen Radarüberwachung flächendeckend abgeschlossen hat. Rund 400.000 Euro wurden in die neuen Messsysteme investiert.
Bei den Geräten handelt es sich um moderne Hochfrequenzradarsysteme. Sie sollen eine sehr geringe Messtoleranz aufweisen und Geschwindigkeiten besonders präzise erfassen. Gleichzeitig verspricht sich die Polizei davon eine leistungsfähigere und effizientere Überwachung auf Tirols Straßen.
Für Temposünder besonders unangenehm: Die neuen Geräte können flexibel eingesetzt werden. Sie messen aus speziell ausgestatteten Fahrzeugen, können auf Stativen aufgestellt oder in sogenannten "Multaboxen" verwendet werden.
Dadurch kann die Polizei die neuen Radarsysteme an unterschiedlichsten Orten im ganzen Bundesland einsetzen.
Hinter der 400.000-Euro-Investition steht laut Tiroler Polizei vor allem ein Ziel: mehr Sicherheit auf den Straßen. Geschwindigkeitsübertretungen sollen konsequent geahndet und dadurch schwere Verkehrsunfälle verhindert werden.