Aus der Geschichte lernen haben Arzt Johannes Huber und Ernährungscoach und Journalistin Yasmina Kobza nun wörtlich genommen.
In ihrem neuen Buch "Weltwissen Heilung – 100 Tipps aus 5.000 Jahren Medizingeschichte" (edition a) haben die Autoren medizinisches Know-how aus der griechischen Antike, dem alten Persien, dem chinesischen Kaiserreich, Afrika, dem indischen Ayurveda und der jüdischen Volksmedizin gesammelt.
In dem Nachschlagewerk klären sie darüber auf, was Menschen früher etwa für einen gesunden Darm, gegen Orangenhaut oder seelische Belastung unternommen haben. Die Leser erfahren sogar, womit sich Neandertaler gesund hielten. Das Buch schaffte es schon wenige Tage nach Erscheinen auf Platz 1 der Thalia- und Amazon-Kindle-Bestsellerliste.
In ihrem Ratgeber nehmen Kobza und Huber sich Körper, Geist und Seele vor. Die alten Hausmittel sollten dabei auch einer modernen, wissenschaftlichen Überprüfung standhalten.
"Es ist mir eine große Freude, dieses Buch gemeinsam mit dem hochgeschätzten Prof. DDr. Johannes Huber geschrieben zu haben. Wir haben 5.000 Jahre Medizingeschichte durchforstet und das Ergebnis ist eine Sammlung von den 100 besten Tipps, die effektiv sind und jeder
leicht in seinen Alltag integrieren kann", freut sich die Ernährungs-Expertin.
Die Autoren fanden heraus, wer zum Beispiel jeden Tag zwischen drei und fünf Uhr aufwacht, könnte an einer belasteten Lunge leiden. Darauf schlossen bereits vor 2000 Jahren chinesische Mediziner. Sie nannten diese Zeit "Lungenzeit", eine Phase, in der die Körperenergie besonders stark durch die Lunge fließt.
Dabei vermuteten sie nicht nur einen körperlichen, sondern auch einen seelischen Zusammenhang: Die Lunge steht symbolisch für Lebensmut, emotionale Leichtigkeit und die Verarbeitung von Trauer.
In einer der ältesten Überlieferungen über das Leben des Propheten Muhammed stießen Huber und Kobza wiederum auf die "schwarze Saat", den Schwarzkümmel, als magisches Heilmittel gegen Verdauungsbeschwerden, Hautprobleme und Atemwegserkrankungen, sowie zur Stärkung des Immunsystems. Moderne Studien bestätigen inzwischen einige dieser Wirkungen.