Neuer Geldbonus – wer noch heuer 500 Euro extra bekommt

Die "blau-gelbe Pflegeprämie" in der Höhe von 500 Euro steuerfrei wird noch heuer ausbezahlt.
Die "blau-gelbe Pflegeprämie" in der Höhe von 500 Euro steuerfrei wird noch heuer ausbezahlt.Kzenon - stock.adobe.com / OTS
Als zusätzliche Unterstützungsleistung erhalten alle, die in der Pflege tätig sind, von der Nö. Landesregierung eine Einmalzahlung von 500 Euro.

Überstunden, Nachtschichten, Einspringen für erkrankte Kollegen – die Corona-Pandemie hat in den letzten drei Jahren besonders Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich vor große Herausforderungen gestellt. Daher bezahlt das Land Niederösterreich jetzt eine "blau-gelbe Pflegeprämie" in der Höhe von 500 Euro aus, um "ein großes und herzliches Dankeschön" zu sagen, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in der Radiosendung "Niederösterreich im Gespräch".

In den letzten Monaten sei viel gelobt und viel geklatscht worden, aber das könne nicht alles gewesen sein, unterstrich die Landeshauptfrau am Sonntag. Diese Prämie wird seitens des Landes für Vollzeitbeschäftigte – für Teilzeitkräfte aliquot – an die 23.000 Pflege- und Betreuungskräfte im Land ausbezahlt, die etwa in der Pflegefachassistenz, der Pflegeassistenz oder in Sozialbetreuungsberufen tätig sind.

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Das Land Niederösterreich legt diese 500-Euro-Pflegeprämie auf einen Entgeltzuschuss des Bundes drauf, weil der tatsächliche Bonus des Gesundheitsministeriums nicht der angekündigten Höhe entspricht. "Die vom Bund bereitgestellten Mittel reichen aber nur für 2.000 Euro brutto brutto aus, also nicht das Versprochene", meint Johanna Mikl-Leitner.

300 Millionen in Pflege-Ausbau und Ausbildung

Die Prämie ist nur ein weiterer Punkt im blau-gelben Plan, die Berufsbranche wieder attraktiver zu machen. Wie berichtet, hatte man den Entfall der sogenannten "Einstiegsphase" für Hebammen, Heimhelfer & Co., in der nur 90 Prozent des Gehalts ausgezahlt werden, erst kürzlich angekündigt. Dazu will das Land bis 2030 300 Millionen Euro für den Ausbau von Pflege- und Betreuungszentren in die Hand nehmen und zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen.

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