Rekord! 16 Parteien stellen sich der Nationalratswahl

Neben den Altparteien stellen sich heuer einige neue Listen zur Wahl.
Neben den Altparteien stellen sich heuer einige neue Listen zur Wahl.Bild: Fotolia
Männerpartei und Obdachlose in der Politik. Diesen Parteien können die Österreicher am 15. Oktober ihre Stimme schenken.
Wie das Innenministerium am Freitagabend (18. August) mitteilt, werden zur kommenden Nationalratswahl insgesamt 16 Parteien antreten – ein neuer Rekord.

Davon werden sechs Bewerber allerdings nur in einzelnen Bundesländern antreten. Mit zehn Listenplätzen ist der österreichweite Stimmzettel allerdings immer noch von stattlicher Länge.

Neben den fünf bekannten Parteien, SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS finden sich auch zwei neue Projekte alteingesessener Politiker. Ex-Grünen-Aufdecker Peter Pilz tritt mit seiner eigenen Liste an und auch Karl Schnell, der nach einem Clinch mit Parteichef Heinz-Christian Strache aus der FPÖ flog, kandidiert mit einer eigenen Gruppierung – die "Freie Liste Österreich".

Wer mitgezählt hat, in der Aufzählung fehlen noch drei antretende Parteien: Das sind heuer wieder die KPÖ, sowie die Liste "GILT" von Roland Düringer und die "Weißen".

CommentCreated with Sketch.35 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nur bei der Nationalratswahl 2008 seien ebenfalls zehn Parteien am Start gewesen, berichtet der "ORF" am Freitagabend.

Männerpartei will Vorarlberg aufmischen

In Wien und Oberösterreich tritt zusätzlich noch die "Sozialistische Links Partei" (SLP) an. Einen Alleingang in der Bundeshauptstadt streben die Anti-EU-Partei EUAUS und die ODP "Obdachlose in der Politik" an.

Kuriose Kandidaten gibt es auch im Ländle. In Vorarlberg treten neben den Christen (CPÖ) auch die "Neue Bewegung für die Zukunft" (NBZ) sowie die "Männerpartei" an. Letztere will sich für "ein faires Miteinander" stark machen.

Nach Auskunft des Innenministeriums sind insgesamt 6.399.054 Österreicher im Oktober zum Urnengang berechtigt. (red)

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